Überraschung liegt in der Luft

Die Volleyballerinnen aus Lichtenstein haben gegen Jena verloren, konnten den Favoriten zumindest phasenweise aber ärgern.

Lichtenstein.

Obwohl zwischenzeitlich eine Überraschung möglich schien, mussten die Regionalliga-Volleyballerinnen von Fortschritt Lichtenstein eine 1:3-Niederlage gegen den VSV Jena hinnehmen. Die Thüringerinnen galten als Tabellenzweite als klarer Favorit. Fortschritt wollte sich gut verkaufen und personell experimentieren, was zu Beginn klappte. Emma Unger und Franziska Voigt standen im Startaufgebot. Nach einer 8:7-Führung schlichen sich Fehler ein, und die Gäste zogen auf 21:15 davon.

Doch Fortschritt zeigte Biss und kam wieder auf 22:23 heran. Das bessere Ende hatten dennoch die Damen aus Jena für sich, die 25:22 gewannen. "Man hat aber gesehen, dass durchaus was möglich ist", sagte Trainer Sascha Grieshammer, der vor dem zweiten Satz noch etwas nachjustierte. Nach anfänglichem Rückstand übernahm Lichtenstein die Regie und ging in Führung, die von 12:10 über 15:10 bis auf 22:13 ausgebaut wurde. Der Abschnitt wurde deutlich mit 25:16 gewonnen. "Im zweiten Satz hat viel funktioniert, auch die taktischen Feinheiten sind umgesetzt worden", sagte Spielführerin Claudia Krasselt. Sie und ihr Team konnten diese Leistung aber nicht dauerhaft halten.

Im dritten Satz klappten die Aufschläge nicht mehr so gut. Die Fehlerquote stieg. Das bestrafte Jena konsequent und gewann den dritten Satz mit 25:20. Fortschritt fand nicht ins Spiel zurück und musste vor rund 50 Zuschauern im vierten Satz ein 16:25 hinnehmen, womit die Mannschaft mit drei Punkten aus fünf Spielen weiter den vorletzten Platz belegt.

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