Viele Fragezeichen vor dem Start

Die Volleyballerinnen aus Lichtenstein stehen in der Regionalliga vor einer schweren Spielzeit. Aus dem Team der Vorsaison ist nur eine Spielerin dabei - und die ist angeschlagen.

Lichtenstein.

Am kommenden Samstag starten die Volleyballerinnen von Fortschritt Lichtenstein in die neue Regionalligasaison - die unter ganz anderen Vorzeichen beginnt als vor einem Jahr. Damals war klar, dass die neuformierte Mannschaft vorn mitspielen kann. Nun stehen die Zeichen auf Abstiegskampf. Denn nachdem das Team der Vorsaison auseinandergefallen ist, geht die letztjährige Reserve aus der Sachsenliga eine Etage höher an den Start.

Nur Zuspielerin Cora Müller ist aus dem letztjährigen Regionalligateam mit dabei, doch auch bei ihr gibt es Fragezeichen. Sie plagt sich seit längerer Zeit mit Problemen in der Hand herum. "Das ist wirklich kompliziert. Zuviel Belastung schadet, deshalb kann sie nur eingeschränkt trainieren", sagt Trainer Sascha Grieshammer, der hofft, dass es zumindest bei den Punktspielen klappt. Denn die zweite Zuspielerin Claudia Krasselt wird aus familiären Gründen nicht immer zur Verfügung stehen.

Im Auftaktspiel fehlt mit Franziska Schubert die größte Spielerin im Team, außerdem steht mit Tina Neunübel eine Aktive für die Mittelposition nicht zur Verfügung. Ob Libera Romy Burghardt dabei sein kann, entscheidet sich laut Grieshammer noch. Sophie Philipp aus dem Vorjahresteam ist genau wie Emma Vogel zum Regionalligaaufsteiger Reichenbach gewechselt. Kristin Lau, Helena Lohße und Emma Unger spielen mit dem Nachwuchs in der zweiten Mannschaft (Sachsenliga). Alle anderen Spielerinnen der Vorsaison, die meist Zweit- und Drittligaerfahrung hatten, sind weg und werden wie im Falle von Anna Maria und Franziska Nitsche, die jetzt in Chemnitz spielen, im Saisonverlauf Gegnerinnen sein.

Mit der Vorbereitung auf die Saison ist Sascha Grieshammer insgesamt zufrieden. "Es ist trotzdem schwer zu sagen, wo wir stehen", sagt der Übungsleiter. Ähnlich schwierig sind die Prognosen über den ersten Gegner. Denn das SWE Volley Team II als Reserve eines Bundesligisten ist gerade zu Saisonbeginn sehr schwer einzuschätzen. "Vielleicht haben wir Glück und es ist ein neuformierte Mannschaft mit vielen jungen Spielerinnen", orakelt Grieshammer. Gespielt wird am Samstag, 14 Uhr, in der Halle des Sportgymnasiums Erfurt.

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