"Vielleicht hätte ich eine Runde warten sollen"

Leichtathlet Tom Förster freut sich über Bronze bei der Jugend-Meisterschaft

Glauchau.

Tom Förster (18) hat am Wochenende in Heilbronn als Dritter der Deutschen Jugend-Meisterschaft über 5000 Meter einen seiner bisher größten Erfolge gefeiert. Der Top-Läufer, der kürzlich von Oberlungwitz nach Glauchau umgezogen ist, absolvierte die Strecke in 15:03,52 Minuten und blieb nur knapp über seiner Bestzeit. Markus Pfeifer hat mit dem jungen Mann, der beim LAV Reichenbach trainiert und in Lichtenstein am Beruflichen Schulzentrum lernt, das folgende Interview geführt.

Freie Presse: Herzlichen Glückwunsch zur Bronzemedaille. Wie fällt das Fazit aus?

Tom Förster: Ich bin sehr zufrieden. Der Lauf war richtig gut besetzt, da hätte ich im Vorfeld nicht unbedingt gedacht, dass es mit einer Medaille klappen könnte. Fünf oder sechs Läufer hatten die Chance auf den Titel.

Wäre mit etwas Glück sogar noch mehr drin gewesen ?

Vielleicht hätte ich am Ende mit meinem Angriff noch eine Runde warten sollen, um ganz zum Schluss schneller zu sein. Aber die Läufer ganz vorn waren schon die Favoriten.

Welche nächsten großen Ziele gibt es jetzt ?

Ich hoffe, dass im Dezember die Europameisterschaften im Crosslauf stattfinden. Aber da ist noch vieles unklar. Es ist ja schon sehr viel ausgefallen dieses Jahr. Am Freitag laufe ich bei der Vogtland-Meisterschaft über 10.000 Meter. Das wird aber ein Trainingslauf für mich. Nächstes Jahr ist mein Ziel, bei der Europameisterschaft in Tallinn in Estland dabei zu sein.

Wie sieht das Training derzeit aus?

Vor den Deutschen Meisterschaften haben wir die Intensität für ein paar Tage rausgenommen. Auch diese Woche soll es keine ganz großen Belastungen geben. Im Oktober ist mal eine kurze Pause geplant, ehe dann wieder die gezielte Vorbereitung beginnt. Ich trainiere im Verein und individuell. Leider fehlen dieses Jahr als Ergänzung die Volksläufe wie der Heidelberglauf oder der Glauchauer Herbstlauf. mpf

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