Waldenburger fangen VfB Empor ab

Gleich zwei Teams aus der zweiten Staffel der Kreisliga dürfen in die Fußball-Westsachsenliga aufsteigen. Doch ein Klub ist noch am Überlegen.

Waldenburg/Glauchau.

Der SV Waldenburg hat es geschafft. Mit einem 4:0-Sieg beim TSV Crossen II verdrängten die Waldenburger den VfB Empor Glauchau II am letzten Spieltag von der Spitze und sicherten sich die Meisterschaft in der Fußball-Kreisliga (Staffel 2). "Wir wussten, dass wir den einfacheren Gegner haben. Es war ein souveräner Erfolg", sagt SV-Trainer René Estler. Glauchau II verlor beim SV Lok Glauchau-Niederlungwitz mit 0:1 und wurde mit drei Punkten Rückstand auf Waldenburg Zweiter.

"Waldenburg hat das gut gemacht und ist zurecht Meister geworden", sagt Glauchaus Trainer Sven Sternitzky. Dabei profitierte sein Team sogar von einem Patzer der Waldenburger am Spielfeldrand. Das Hinrundenspiel der beiden Titelkandidaten wurde nach einem Wechselfehler nachträglich zugunsten der Glauchauer gewertet.

Dass es am Ende für den Kreisoberliga-Absteiger aus Waldenburg für den Titel und zur Chance auf den sofortigen Wiederaufstieg gereicht hat, ist unter anderem ihrer Auswärtsstärke zu verdanken. Mit 32Punkten auf fremden Plätzen ist die Mannschaft in dieser Statistik Spitze. "Warum es auswärts besser gelaufen ist, kann ich so genau nicht sagen. Wichtig war für uns insgesamt, dass die jungen Leute ihre Sache richtig gut gemacht haben", sagt Estler. Einer dieser jungen Spieler ist Christoph Zehmisch, der in der abgelaufenen Saison 25 Tore erzielte. Damit landete er in der Torschützenliste der Kreisliga auf Rang 4. Erster wurde Denny Kittel (TuS Pleißa/ 28Tore). Ob der SV Waldenburg seine Aufstiegschance jedoch wahrnimmt, ist noch nicht endgültig geklärt. "Wir wissen ja, wie schwer es dort wird", so Estler.

Trotz des verlorenen Saisonfinals hat sich auch die zweite Mannschaft des VfB Empor Glauchau das Aufstiegsrecht erworben - was sie auch annehmen wird. Dass seine Mannschaft in der Kreisoberliga mithalten kann, davon ist Trainer Sternitzky überzeugt: "Wir haben die Qualität, um in dieser Liga zu bestehen - und das trotz dreier Abgänge." Neben Zugängen aus dem Nachwuchs soll auch der ein oder andere Spieler aus der ersten Mannschaft das Team von Sternitzky verstärken. (mit erbe)

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