Feinstaub in Neujahrsnacht: Nur eine Stunde dicke Luft in Klingenthal

Die günstige Wetterlage ließ die Rauchwolken nach dem Silvesterfeuerwerk im Vogtland schnell abziehen.

Klingenthal.

Schall und Rauch nach Silvester: Erneut haben die Messgeräte für die Luftqualität im Vogtland in der Neujahrsnacht für Klingenthal die höchste Feinstaubbelastung angezeigt. In der Spitze schlugen 200 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft zu Buche. Es ist der Stundenmittelwert, der gegen 2 Uhr nachts am Neujahrsmorgen gemessen wurde. Die Daten veröffentlicht das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie im Internet. Zum Vergleich: Beim vorangegangenen Jahreswechsel standen knapp 600 Mikrogramm Feinstaub in Klingenthal in der Luft. In Plauen wurde diesmal zur selben Zeit die Spitze von knapp 50 Mikrogramm Feinstaub gemessen.

Doch anders als im Vorjahr blieben die Werte in der Nacht und am Neujahrsmorgen in der Region zumindest im Tagesmittelwert unter dem Grenzwert. Selbst die Station in Klingenthal blieb mit 44 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft knapp unter der Schwelle, die bei 50 Mikrogramm liegt. Die niedrigste Belastung registrierte die Messstation in Brockau mit einem Tagesmittelwert von 22 Mikrogramm Feinstaub. In Plauen waren es 22 Mikrogramm.

Ob jedoch tatsächlich weniger Feinstaub verursachende Feuerwerkskörper als im Vorjahr gezündet wurden, lässt sich anhand der Messdaten nicht ablesen. Auch die Wetterlage ist entscheidend, ob Grenzwerte überschritten werden. Die Silvesternacht war klar, Rauch zog schnell ab.

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