Kroatenloch bedarf eines Freischnitts

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Schöneck.

Das sogenannte Kroatenloch, eine Station auf dem 2006 angelegten Schönecker Bergbau-Lehrpfad, bedarf eines Freischnitts, wenn es weiter als touristische Besonderheit gelten soll. Darauf machte CDU-Stadtrat Jan Hesse aufmerksam. Bürgermeisterin Isa Suplie (CDU) kündigte an, die Zuständigkeit zu klären. Das Kroatenloch ist die größte Pinge im Areal der einstigen Bergbausiedlung Streugrün. Man erreicht sie, wenn man Schöneck auf dem Kammweg Erzgebirge-Vogtland in Richtung Eichigt folgt, knapp 2,5 Kilometer nach dem Ifa-Ferienpark Hohe Reuth. Der Name Kroatenloch geht auf den Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) zurück. Eschenbacher Bauern, so ist es überliefert, erschlugen einen marodierenden Söldner, von dem es heißt, es sei ein Kroate gewesen. Der Leichnam wurde in die Pinge geworfen. (tm)

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11 Kommentare

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  • 1
    2
    ths1
    18.05.2021

    Kroatenloch??? Oh je! Ob das heute noch politisch korrekt ist? Korrekt gegendert scheint es auf den ersten Blick ja zu sein.