Schöneck bietet acht Baugrundstücke an

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Am Bürgerwäldchen gehen die Erschließungsarbeiten zügig voran. Die Stadt nimmt zudem ein eventuell neues Gewerbegebiet in den Blick.

Schöneck.

Trotz Ferienzeit und Sommerpause des Stadtrates - die Arbeiten an zahlreichen Schönecker Projekten laufen weiter. Im Gespräch mit der "Freien Presse" informierte Bürgermeisterin Isa Suplie (CDU) über den Stand der Arbeiten und in Vorbereitung befindliche Projekte.

Bürgerwäldchen: Im künftigen Eigenheimstandort Bürgerwäldchen laufen seit Mai die Erschließungsarbeiten. Wasserversorgung und Abwasserentsorgung sind verlegt, nun sind die Stromanschlüsse an der Reihe, die Arbeiten sollen Anfang September abgeschlossen sein. "Wir planen im September die öffentliche Ausschreibung der acht Parzellen", kündigte die Bürgermeisterin an. Dabei soll jeder Interessent nur ein Grundstück erwerben können. Die Nachfrage nach Baustandorten war zuletzt in Schöneck groß. Suplie: "Wir hoffen, dass trotz der veränderten Situation im Baugewerbe das Interesse weiter vorhanden ist."

Gewerbeflächen: Die Stadt verfügt über keine nennenswerten Flächen für weitere Gewerbeansiedlungen. Deshalb wurden Fördermittel für eine Studie beantragt, die prüfen soll, ob das Areal der ehemaligen sowjetischen Radarstation an der Straße nach Oelsnitz als Gewerbefläche ausgewiesen werden könnte. Das Areal ist Eigentum der Stadt und war bereits 2013 als Alternativstandort für das am Ifa-Ferienpark geplant gewesene Projekt einer Schweinemastanlage im Gespräch gewesen. Aktuell wird ein Teil der Fläche vom Bauhof für Lagerzwecke genutzt.

Dorfhaus Gunzen: Der Innenausbau des Gebäudes ist weitgehend abgeschlossen, im Außenbereich laufen die Arbeiten. Über einen Termin für eine offizielle Einweihung gab es eine erste Terminabstimmung mit dem Gunzener Ortsvorsteher Ingo Penzel. Angedacht ist ein Termin Mitte September. Eine endgültige Übersicht über die Kosten liegt noch nicht vor. Gestiegene Materialpreise führten dazu, dass die mit rund 800.000 Euro geplanten Baukosten im Sommer 2021 etwa 20 Prozent über der Kalkulation lagen.

Muldenquelle: Wieder versiegt ist die Muldenquelle nahe dem Schönecker Meiler. Im Herbst 2020 war sie vom Fischereiverein wieder hergerichtet wurden. Eigentlich ist es keine richtige Quelle, auch wenn Schilder es so ausweisen. Vor Jahrzehnten war eine Quelle eingefasst worden - mehr symbolisch, aber dennoch wirkungsvoll. Gespeist wird sie mit Wasser aus dem oberen der beiden Teiche im Meilergelände. Die seit Wochen anhaltende Trockenheit hat nun auch im Quellgebiet der Mulde ihre Spuren hinterlassen.

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