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Enorme Nachfrage nach Mehl, Öl und Nudeln: Händler im Vogtland warnen vor Panikkäufen

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Drei Grundnahrungsmittel werden knapp in vogtländischen Geschäften. Dafür gibt es mehrere Gründe. Einer hängt mit dem Krieg in der Ukraine zusammen.


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1010 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 14
    5
    Malleo
    15.03.2022

    Klali.2.Versuch
    Ich halte mich seit der Penne daran:
    "Viel leisten, wenig hervortreten,
    mehr sein als scheinen"
    Helmuth v. Moltke

  • 17
    2
    KTreppil
    15.03.2022

    Solange der Hamsterer noch was zum hamstern findet und es nur darum geht, sich statt Sonnenblumenöl mit Rapsöl zu begnügen, kann es ja noch nicht so schlimm sein.
    Was nützt denn Sonnenblumenöl auf Vorrat? Das wird ja nun nicht das Einzige sein, was teurer wird und zum Überleben reicht es dann alleine auch nicht. Panikmache der Medien und dann noch die DDR-Mentalität die hier aufkommt. Sorry, ich bin gelernter und geübter DDR Bürger, stehe dazu mit Stolz. Aber ich frage mich ernsthaft, ob die "Wessis" auch so schnell mit hamstern anfangen. 2020 das Klopapier, heute Speiseöl....
    Jedenfalls hoffe ich, dass Engpässe beim Salatöl und billigen Nudeln unser einziges Problem bleibt.

  • 11
    22
    klali
    15.03.2022

    Klar, Malleo, Sie würden alles besser machen, denn als Besserwisser kennen Sie sich auf allen Gebieten besser aus. Genau solche Menschen braucht es um Herausforderungen zu bewältigen ...

  • 9
    12
    MuellerF
    15.03.2022

    @Mausi42: E10 enthält als Beimischung Ethanol, also Alkohol- und KEIN Öl aus Sonnenblumen oder Raps! Sie meinen wohl Bio-Diesel...

    Sie sollten auch mal überlegen, wie viele Rapspflanzen bzw. Sonnenblumen man braucht, um daraus 1 Liter Öl herzustellen - offenbar wird hier nicht genug erzeugt, um den heimischen Bedarf damit decken zu können, obwohl Deutschland unter den Erzeugerländern für Raps weltweit an 4. Stelle steht.

    Im Übrigen empfiehlt die Regierung, dass jeder Haushalt als Krisenvorsorge (wenn überhaupt) einen 5-Tages-Vorrat von Grundnahrungsmitteln haben sollte.
    Wie also kommen Sie auf die Mengen, die Sie da angeben?

  • 20
    12
    Malleo
    15.03.2022

    Jetzt verstehe ich, was Habeck unter ökologischen Patriotismus versteht.
    Weniger ist mehr.
    Gauck sieht das sicher auch so.
    Man kann schon mal für den Frieden frieren und die kleine Wohlstandsdelle verkraftet man ebenso.
    Sagt einer, der sicher nicht friert und bei einer 6 stelligen Pension bügelt er die Delle gleich aus.
    So geht eben Globalisierung.
    Energie und Lebensmittel sind Macht und wer sich einseitig abhängig macht, verliert seine Handlungsfähigkeit.Oder liegt es nach Baerbock daran: Wenn ich eine 6 sehe und Lindner eine 9, vielleicht haben wir beide recht?
    Am schlimmsten sind deshalb Leute, die keine Ahnung haben, dass sie keine Ahnung haben, wovon sie kein Ahnung haben.
    Aber so geht heute strategisches Denken in der deutschen Politik.

  • 13
    11
    Mausi42
    15.03.2022

    Ich finde es eine Sauerei das man den Krieg jetzt die schuld gibt! Bekommen wir alles nur von dort? Nein bekommen wir nicht, Raps und Sonnenblumenfelder gibt's zu hauf jedes Jahr, nur wird das ja für dieses blöde E10 usw.verwendet, warum verwendet man nicht erstmal was für Haushaltsöl! Getreide gibt's auch Unmengen bei uns, alleine bei mir in der Nähe sind es tonnenweise, nur ein geringer Teil sind für Tierfutter. Nach der Wende wurden viele Fabriken geschlossen anstatt zu sanieren und selbst zu produzieren! Aber lieber teuer im Ausland einkaufen anstatt günstig hier, von den Transportkosten Mal ganz abgesehen. Wir sollen Sprit sparen, Strom sparen,aber wir transportieren Äpfel von Berlin nach Italien und wieder zurück,nur damit anderer Aufkleber drauf und angeblich von dort! Die Leute sollten auch erstmal denken ehe sie auf das hören was die Regierung sagt, was soll ich mit 20kg Zucker,30kg Mehl?das bekommt außerdem Mehlwürmer, und Motten freuen sich auf eine kostenlose Mahlzeit ????.

  • 20
    4
    gelöschter Nutzer
    15.03.2022

    Aktuell zehren wir noch von der Ernte des letzten Jahres - und zwar weltweit. Bisher sind es "nur" Lieferengpässe, weil das Zeug nicht mehr transportiert werden kann oder aufgrund von Embargos aller Art nicht mehr genommen wird.
    Aber viel schlimmer: Es wird 2022 in der Ukraine keine Ernte geben, jedenfalls nicht in gewohnten Mengen. Und das, was geerntet wird, kann dann wieder nicht transportiert werden. Und das bedeutet, daß die echten Versorgungsprobleme uns erst im nächsten Winter erreichen werden. Denn fast ein Drittel sämtlichen Getreides, das auf der Welt gehandelt wird, stammt aus Russland und der Ukraine.
    Hier wird es unsagbar teuer, in der Dritten Welt wird es Hungersnöte geben. Die Getreidemultis aus Übersee reiben sich schon jetzt die Hände - zusammen mit den amerikanischen (Fracking-)Gas- und Ölkonzernen und der Rüstungsindustrie. Deren Aktienkurse steigen in ungeahnte Höhen, sie verdienen am Krieg und am Sterben kräftig mit.

    Wem nützt es?
    Diese Frage muß man stellen!

  • 18
    1
    Zaungast
    15.03.2022

    "Um nicht noch die Panik zu schüren, verzichtet die Globus-Marktleiterin darauf, beide stark nachgefragten Lebensmittel pro Kunde zu kontingentieren."

    Hoffen auf Einsicht und Vernunft? Gewiss, träumen wird man schon noch dürfen.

    Der Krieg mit seinen abendfüllenden Reportagen über Tod und Zerstörung, über Flucht und Plünderung füllt seit Tagen die abendlichen Bildschirme und ist längst in unseren Wohnzimmern angekommen. Die FP titelte gestern: "SONNENBLUMENÖL BALD MANGELWARE".

    Was macht das mit den Menschen?

    Eine begrenzte Abgabe von Waren in haushaltsüblichen Mengen, die es (wenn auch großzügig gehandhabt) im Einzelhandel immer schon gab - DAS wäre ein Gebot der Vernunft. Wie es noch viele weitere Gebote und Verbote geben wird, an die wir uns gewöhnen werden müssen. Oder glaubt jemand im Ernst, dass unser Leben einfach so weiterlaufen wird wie bisher, mit einem kleinen Preisaufschlag vielleicht?

    Gewiss, träumen wird man schon noch dürfen…

  • 18
    0
    Pixelghost
    15.03.2022

    Bei uns sind Toilettenrollen und Haushaltshandtücher schon seit gestern alle. Wenn von der 5-köpfige Familie jeder der Laufen kann in den Markt geht und die erbetene handelsübliche Menge nimmt, hat die Familie das Regal gleich mal halb geleert.
    Es reichen 3 derartige Einkäufe.
    Wie andere zurecht kommen - egal, weder im Zusammenhang mit dem Virus noch bei den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine.

  • 24
    3
    KTreppil
    15.03.2022

    Die Medien heizen die Panikkäufer ja auch noch so richtig an. Würde man plötzlich berichten, dass es bei Kondomen Lieferschwierigkeiten geben könnte, würde wahrscheinlich auch Mancher hamstern, egal ob man welche braucht oder nicht...