Alexandra und Magdalena Erler sowie Julie Speck (von links) kamen am Samstag aus dem Göltzschtal nach Plauen.
Alexandra und Magdalena Erler sowie Julie Speck (von links) kamen am Samstag aus dem Göltzschtal nach Plauen. Bild: Ellen Liebner
Plauen
„Nie wieder ist jetzt“: Warum diese Vogtländer gegen Rechtsextremismus auf die Straße gehen

1800 Menschen haben am Samstag in Plauen gegen rechtsextremes Gedankengut protestiert. Die „Freie Presse“ hat mit einigen Teilnehmern über ihre Beweggründe gesprochen.

Für Magdalena Erler ist die Sache klar. „Deutschland soll bunt bleiben“, sagt die 18-Jährige. Gemeinsam mit ihrer Mutter Alexandra und Freundin Julie Speck ist die Falkensteinerin am Samstag nach Plauen gekommen, um klare Kante gegen Rechtsextremismus zu zeigen. Es ist ihre erste Demo. Magdalena hat aus einem Umzugskarton ein Herz...
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