Plauen
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In der Nacht vom 9. zum 10. April 1987 ereignete sich nahe der Talsperre Pöhl ein Verbrechen, das die DDR-Behörden geheim halten wollten: Eine 18-jährige Frau war damals in einem Wald vergewaltigt und ermordet worden. Nach 35 Jahren greift eine Buchautorin den Fall noch einmal auf.
Der 9. April 1987 war ein Donnerstag. Für die 18-jährige Heike Wunderlich aus dem kleinen Ort Altensalz an der Talsperre Pöhl war es ein langer Tag. Die Strickerin im VEB Plauener Gardine war krankgeschrieben, fuhr am Vormittag dennoch in ihren Betrieb, um ihren Lohn abzuholen. Anschließend kehrte sie nach Altensalz zurück. Am Nachmittag...
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