Was Plauens OB Oberdorfer nach seinem Abschied aus dem Amt machen wird

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OB-Wahl 2021: Der aktuelle Rathauschef will sein Berufsleben als selbstständiger Unternehmer fortsetzen.

Plauen. Wenn Plauens amtierender Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer (FDP) am 1. September den Staffelstab an seinen soeben gewählten Nachfolger, den bisherigen Vize Steffen Zenner (CDU) übergibt, will er als selbstständiger Unternehmer loslegen. Er habe einen Gewerbeschein angemeldet, sagte der scheidende OB im Gespräch mit der "Freie Presse" am Wahlabend in der Festhalle. "Ich möchte als Berater für Kommunen und Unternehmen tätig sein", so der 61-jährige Oberdorfer. Er wolle seine Erfahrungen aus 21 Jahren als Stadtoberhaupt weitergeben.

Bereits als er Anfang dieses Jahres seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur ankündigte, hatte Oberdorfer zu seinen Zukunftsplänen in einem Interview mit der "Freien Presse" gesagt: "Ich will mir dort etwas suchen, wo ich mir über die letzten Jahre auch Kompetenzen erarbeitet habe, in der Energiewirtschaft zum Beispiel, durch die Begleitung der Stadtwerke und Arbeit in Aufsichtsräten. Es gibt kein Feld, wo im Moment so viel Veränderung stattfindet." Außerdem hatte sich Oberdorfer Zeit für einen längeren Urlaub gewünscht: "Was ich unbedingt mal machen will, ist eine Wanderung, bei der das Ende nicht feststeht. Das habe ich mir immer gewünscht: Dass man aufbricht, ohne dass das Ende feststeht. Und anstrengend muss es sein." Im übertragenen Sinne dürfte das auch für die Selbstständigkeit gelten. (sasch/us)

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