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Wolfsrudel am Aschberg ein Fake?

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In den sozialen Medien kursiert das Foto eines Wolfsrudels im Grenzgebiet. Was sagen tschechische Tierexperten dazu?

Klingenthal/Bublava.

In den sozialen Medien werden derzeit Aufnahmen von einem Wolfsrudel verschickt, die angeblich zeigen, dass ein Wolfsrudel auf tschechischer Seite vom Aschberg eine Hirschkuh reißt. Auf Nachfrage bei der Tierschutzstation Drosera in Bublava/Schwaderbach ist von einem solchen Fall nichts bekannt. In der Region östlich des Aschbergs geht man demnach von aktuell zwei Wölfen aus, die dort unterwegs seien. Ein großes Rudel ist nicht bekannt. Zudem finden sich auf dem Foto der Wildkamera kein Datum und auch keine Kennung, was eine Zuordnung erlauben würde. Ob es sich um ein Fake handelt, ist demnach nicht auszuschließen. Bekanntester Fake in der Vergangenheit war ein Auerhahn, der angeblich an der Kammloipe am Aschberg von Skiläufern beobachtet wurde.

Risse von Wölfen gab es im Vogtland zuletzt in Hammerbrücke und Beerheide. Dabei geht man von Einzeltieren aus. Dass ein großes Rudel in der Region unterwegs sei, dazu liegen laut Forstbezirk Adorf keine Informationen vor. Das wäre den Forstleuten nicht verborgen geblieben.

Nach Informationen von Drosera wurde Ende September ein verletzter Jungwolf zwischen Horní Blatná/ Platten und Potùèky/Breitenbach gefunden. Das Tier wurde in einer Prager Tierklinik operiert und wird derzeit in der Tierstation Vlašym gepflegt.

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