Wüstenrot-Stiftung will 250 Quadratmeter großes abstraktes Wandbild in Plauen retten

Das 1975 und 1976 von Karl-Heinz Adler und Friedrich Kracht geschaffene Flächenkunstwerk wird komplett freigelegt und restauriert - Kosten: 100.000 bis 150.000 Euro.

Plauen.

Für die Sanierung des 250 Quadratmeter großen Flächenkunstwerkes im Eingangsbereich des Plauener Rathauses gibt es eine Lösung. Die Wüstenrot-Stiftung will das in den Jahren 1975 und 1976 von Karl-Heinz Adler und Friedrich Kracht geschaffene abstrakte Kunstwerk in ihr Denkmalprogramm aufnehmen. Das haben Stiftungs-Geschäftsführer Philip Kurz und der Plauener Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer (FDP) am Dienstag bei einem Ortstermin mit Medienvertretern in Plauen erklärt.

Am Vormittag gab es im Rathaus bereits ein Treffen mit Baufachleuten und Denkmalschützern, in dem zu den wesentlichen Punkten rasch Einigung erzielt wurde. Die Wüstenrot-Stiftung will die Restaurierung des Kunstwerkes betreuen und die Kosten übernehmen, die der Stiftungs-Geschäftsführer auf 100.000 bis 150.000 Euro bezifferte. Die Stadt will das Vorhaben in die Sanierung des Nord-West-Flügels des Rathauses integrieren.


Philip Kurz sprach von einem sehr gut vorbereiteten und fachlich fundierten Gespräch. Er würdigte auch das Engagement der Stadt Plauen, die sich klar für den Erhalt des Kunstwerkes positioniert hatte. Die Wüstenrot-Stiftung habe den Entscheidungsprozess verfolgt und nach Zustimmung des Stadtrates ein Engagement im Vogtland erwogen. (ur)

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