Klinikum Lichtenstein: Lokal- und Bundespolitiker wollen Kinderstation erhalten

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Die Kinder- und Jugendmedizin in Lichtenstein könnte geschlossen werden. Das kündigte die Geschäftsführung in der Vorwoche an. Vor Ort regt sich nun dagegen heftiger Widerspruch.

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33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 16
    6
    Bautzemann
    05.10.2021

    Lokal- und Bundespolitiker wollen Kinderstation erhalten? Wie denn, fragt sich hier der Bürger? Die wollen sich doch nicht wirklich mit dem System anlegen? Diese Politiker, die Problemfelder der Daseinsvorsorge wie Gesundheit, Wohnen, Energieversorgung, und vieles mehr auf den Markt geworfen haben, wollen etwas erhalten? Das glaubt wohl nicht der einfältigste Bürger in unserem Lande! Der Markt wird es schon richten! Eine kapitale Aussage die in keiner Weise irgendeiner Wahrheit entspricht. Im Gegenteil. Wenn man der Marktwirtschaft etwas freiwillig überlässt, wird es unheimlich schwer das im sozialen Sektor wieder gut zu machen. Die wirklichen Politiker im Land sind nun mal die Lobbyisten und Investoren.

  • 28
    4
    KTreppil
    05.10.2021

    Corona ist noch lange nicht vorbei und man plant wieder, immernoch bzw. weiterhin Schließungen in stationären Bereichen?! Nichts gelernt aus der '3.Welle'? Wo doch Herr Kretschmer so einige Krankenhäuser besucht hat....?
    Was ist, wenn schlimmstenfalls mal Kinderkliniken eine Überlastung droht? Hier sollte jedenfalls das Sozialministerium und Frau Köpping selbst klar und deutlich Signale setzen!!!
    Ein Glück aber auch, dass Schulen nicht marktwirtschaftlich aufgestellt sind, sonst würden diese wohl auch reihenweise wegen Personalmangel schließen (siehe gestrige Diskussion)...

  • 52
    1
    fp112
    05.10.2021

    Da wird es wieder deutlich.
    Grundlegende Infrastrukturen gehören in öffentliche Hand.