Das ist der neue Rat von Fraureuth

Dem Gremium gehören 18 Mitglieder an. Die CDU musste die größten Verluste hinnehmen, hat aber weiterhin die Mehrheit im Parlament der Gemeinde.

Fraureuth.

Die Karten im Gemeinderat sind neu gemischt, und die Parteienlandschaft ist bunter geworden. Größter Verlierer ist die CDU. Verfügte sie bisher über elf von 18 Sitzen im Gemeinderat, so sind es nun nur noch acht. Dagegen konnte die Freie Wählergemeinschaft deutliche Zuwächse erzielen. Die Bürgervereinigung gewann zwei Mandate dazu und verfügt nun über sieben Sitze im Parlament. Keine Veränderungen gab es bei den Linken. Deren bisherige Vertreter behielten ihre Mandate. Künftig ist auch die Feuerwehr im Rat vertreten. Sebastian Plietz von den Helfern in der Not konnte auf Anhieb 475 Wählerstimmen auf sich vereinen und damit mehr als manch langjähriges CDU-Mitglied. Im neuen Rat dominieren weiter die Männer, auch wenn jetzt Kristina Lingel (Linke) mit Katja Modes (FWG) weibliche Verstärkung bekommen hat. Mit Ulrich Ullmann besitzt der Rat einen der dienstältesten Volksvertreter im Landkreis. Der Beiersdorfer ist bereits seit 1978 in der Kommunalpolitik aktiv. Allerdings ist Ullmann nicht der Senior im Rat. Der heißt Hans-Dieter Jakob und ist ein Jahr älter. Der Rat weist eine Besonderheit auf. Auf Ausschüsse, so wie in anderen Orten, wird verzichtet. Bisher gab es im Rat eine Arbeitsgruppe, der zehn Mitglieder angehörten. In der Gruppe wurden Themen beraten, die dann der Rat entschied. Die Gruppe gibt es künftig nicht mehr.

In der Fotoauflistung fehlt Robert Mehnert (FWG). Er war zur konstituierenden Sitzung im Urlaub.


CDU


Freie Wählergemeinschaft


Die Linke


Freiwillige Feuerwehr


Der Bürgermeister

Matthias Topitsch (Jahrgang 1961/CDU) wurde im März erneut zum Bürgermeister von Fraureuth gewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 44,93 Prozent (2012: 49,13 Prozent). 99,5 Prozent der gültigen Stimmen entfielen auf Topitsch. Er war der einzige Bewerber.

Für den CDU-Politiker ist es bereits die dritte Wahlperiode. Er trat 2005 die Nachfolge von Reiner Möckel an, der aus Altersgründen nicht wieder kandidierte. Bei den Kommunalwahlen vor sieben Jahren wurde Topitsch, der ohne Mitbewerber ins Rennen ging, in seinem Amt bestätigt.

In der Kommunalpolitik ist der 57-Jährige bereits ein alter Hase. Der gelernte Industriekaufmann war 1983 das jüngste Mitglied im Rat und von 1986 bis 1989 stellvertretender Bürgermeister von Leubnitz. Von 1990 bis 1993 lenkte er die Geschicke von Gospersgrün. Von 1994 an war Topitsch Hauptamtsleiter von Ruppertsgrün beziehungsweise Fraureuth.

Zu den wichtigsten Vorhaben in der Wahlperiode gehört unter anderem der Baubeginn des letzten noch fehlenden Teilstückes der Westtrasse auf Gospersgrüner Flur. Dabei handelt es sich um ein Projekt des Freistaates.

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