Flammen schlagen aus Modellbauer-Werkstatt

Die Rauchsäule war nachts weithin sichtbar. Verletzt wurde niemand.

Zwickau.

Im Zwickauer Stadtteil Auerbach hat am Montagabend ein Werkstattgebäude gebrannt. Wie die Feuerwehr Zwickau mitteilte, rückten um 20.43 Uhr 35 Einsatzkräfte aus. Bei ihrem Eintreffen stand der Schuppen im Hinterhof eines Reihenhauses in Flammen. Die Rauchsäule war am Abendhimmel weithin sichtbar. Im angrenzenden Wohnhaus ist durch die Hitzestrahlung ein Fenster geborsten.

Während der Brandbekämpfung bargen die Löschkräfte mehrere Gasflaschen. Insbesondere ein Acetylen-Behältnis musste nach Angaben der Feuerwehr nach der Bergung gekühlt werden.

Durch die Löscharbeiten wurde ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude verhindert. Der Einsatz dauerte bis kurz vor Mitternacht. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden wurde auf rund 30.000 Euro beziffert, hauptsächlich wurden Modellbauten und Zubehör zerstört. Bodo Fischer (68) Inhaber der Werkstatt, hat eine Vermutung zur Ursache: "Es ist ein Lithium-Polymer-Akku in Brand geraten, der an einem automatischen Ladegerät hing. Das Gerät hat alles richtig erkannt, dann ist irgendetwas passiert, das wir nicht wissen." Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (bjsc/kru)

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