Kundgebung in Zwickau fordert Aufnahme gefährdeter Menschen aus Afghanistan

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Zwei junge Frauen verlasen eine Petition an die Bundesregierung, die Landesregierung und die Stadt Zwickau, in der gefordert wird, in Afghanistan gefährdete Menschen zu retten.

Zwickau.

Eine sichere Ausreise und weitere Aufnahmezusagen für besonders gefährdete Afghan*innen forderten am Samstagnachmittag auf einer von der Initiative Aktivisti Zwickau organisierten Kundgebung vor allem jungen Deutsche und in der Region lebende afghanische Menschen. Sie sprachen sich mit leidenschaftlichen Reden auf dem Hauptmarkt dafür aus, dass Geflüchtete in Deutschland Schutz und Perspektive erhalten, Zwickau ein sicherer Hafen für diese Menschen werden muss

Zwei junge Frauen verlasen eine Petition an die Bundesregierung, die Landesregierung und die Stadt Zwickau, in der gefordert wird, in Afghanistan gefährdete Menschen zu retten. Sie forderten die Menschen auf, die Petition zu unterschreiben. Eine 13-jährige und eine 16-jährige Afghanin berichteten, dass es in ihrem Land ein Leben ohne Angst gegeben habe. "Wir fordern die internationale Gemeinschaft auf, so schnell wie möglich über die Notlage der Bevölkerung in dem vom Krieg zerrütteten Land nachzudenken, sonst gehen die seit 20 Jahren gewachsenen Talente verloren", sagten sie und meinten damit speziell die Mädchen und Frauen, die Zugang zu Bildung und berufliche Perspektiven hatten.

Eine junge Iranerin sagte, dass sie das Leid der afghanischen Bevölkerung sehr hart trifft, sie sich über Unterstützung freuen würde. Teilnehmer schwenkten afghanische Fahnen. In persisch erklang der Sprechchor: "Nieder mit den Taliban." Eine junge deutsche Familie sagte am Rande der Veranstaltung, dass sie es gut findet, dass sich in hier lebende Afghanen für die Rettung von Landsleuten einsetzen. (vim) 

Neu auf freiepresse.de