Segelflieger küren Deutsche Meister in Zwickau

Zwickau.

Zum neunten Mal nach 2000, 2005, 2007, 2010, 2011, 2014, 2015 und 2017 ist der Aero-Club Zwickau Ausrichter der deutschen Meisterschaften im Streckensegelflug. Seit 20. Mai finden auf dem Flugplatz an der Reichenbacher Straße die nationalen Titelkämpfe in der Club- und Standardklasse statt. Die Erstplatzierten in beiden Kategorien qualifizieren sich für die Weltmeisterschaften 2020 in Stendal. "Die Voraussetzungen sind exzellent", lobt der Marburger Werner Meuser, zum dritten Mal Sportlicher Leiter der Meisterschaften, die Organisatoren. Bloß das Wettter hat nicht immer mitgespielt. Vier Aufgaben mussten neutralisiert werden. "Zwickau ist sehr speziell. Das Wetter ist wechselhaft. Das macht die Sache für die Piloten höchst anspruchsvoll", erklärt der zweifache Weltmeister der 15-Meter-Klasse (1997, 2001).

Für Donnerstag stehen die längsten Strecken auf dem Programm. In der Standardklasse geht es über 416,3 Kilometer zuerst nach Südwesten in grobe Richtung Fichtelgebirge, von da aus den Erzgebirgskamm auf tschechischer Seite entlang bis nach Cinovec Hranicni und zurück. In der Clubklasse ist eine 373,1-Kilometer-Aufgabe mit den Wendepunkten Trebgast (Oberfranken) und Glashütte zu absolvieren. Die Startbereitschaft wurde auf 11 Uhr vorgezogen. In nur einer Stunde und zwei Minuten war das gesamte Feld in der Luft. Nach sechs Wertungstagen lagen in der Clubklasse (44 Starter) Stefan Langer von der SFG Donauwoerth Monheim auf einer Standard Cirrus und in der Standardklasse (40 Starter) Jan Omsels vom LSC Bad Homburg auf einer Discus 2 a in Führung. Ob sie ihre Spitzenposition behaupten können? "Der letzte Tag hat seine eigenen Gesetze", spricht Werner Meuser aus eigener Erfahrung. (tc)

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