Zwickau setzt auf Gene der Glauchau-Ziegen

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Suche nach Zuchtbock mit fremder Blutlinie gestaltet sich schwierig

Zwickau/Glauchau.

Die fünfköpfige Ziegenfamilie, die im Tiergehege am Schwanenteich in Zwickau lebt, soll Nachwuchs bekommen. Dabei wird auf Gene von Glauchau-Ziegen gesetzt. Im dortigen Tiergehege war ein weibliches Tier für vier Wochen untergebracht - zum Decken. "In rund 150 Tagen kann - insofern eine Befruchtung erfolgte - mit einem kleinen Zicklein gerechnet werden", sagt Heike Reinke, Mitarbeiterin der Pressestelle im Rathaus in Zwickau. Sie berichtet, dass es schwierig sei, einen geeigneten Zuchtbock mit einer fremden Blutlinie und eine Einrichtung, die ein Tier unentgeltlich über einen längeren Zeitpunkt aufnimmt, zu finden. 2020 habe es eine Zusammenarbeit mit dem Tiergehege im Sahnpark in Crimmitschau gegeben. Nun entschieden sich die Mitarbeiter für die Kooperation mit dem Tiergehege im Carolapark in Glauchau. Dort seien, so die Stadtverwaltung, auch die Kontrolle durch einen Tierarzt und die Überwachung durch Mitarbeiter des Veterinäramtes sichergestellt gewesen.

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