Penig: Suche nach vermisster Frau vorerst eingestellt

Penig/Amerika. Die Polizei hat die Suche nach der 53-jährigen Penigerin, die am Mittwochmorgen vermutlich ins Eis auf der Zwickauer Mulde zwischen Penig und Amerika eingebrochen ist, am Freitagmittag "vorerst eingestellt", wie ein Sprecher der Chemnitzer Polizei der "Freien Presse" mitteilte. Ab etwa 9 Uhr hätten am Freitag vier Beamte des Polizeireviers Rochlitz und acht Taucher der Bereitschaftspolizei Sachsen nach der Frau gesucht. Gegen 13 Uhr hätten die Beamten den Einsatz abgebrochen. "Am Montag werden wir die Lange neu bewerten und schauen, ob wir die Taucher wieder ins Wasser schicken können", so der Sprecher. Er verwies auf die kalten Temperaturen im Wasser sowie den Umstand, dass immer noch Eisschollen im Uferbereich des Flusses die Arbeiten der Einsatzkräfte behindern. Der Wunsch der Angehörigen nach Klarheit sei verständlich. Aber: "Es gilt abzuwägen, inwieweit die Kollegen dort gefahrlos arbeiten können."

Am Donnerstag ruhte die Suche, wie ein Sprecher der Polizei bestätigte. Zwar hatte die Polizei am Donnerstagmittag noch bekanntgegeben, weitersuchen zu wollen. Geplant war demnach, die sächsische Bereitschaftspolizei anzufordern, um die Flussränder mit mehreren Beamten abzusuchen. Zudem sollte eine Polizeitauchergruppe der Bereitschaftspolizei Sachsen eingesetzt werden. Schließlich sei jedoch entschieden worden, erst am Freitagvormittag weiterzusuchen. Die Witterung sei zu schlecht, um Taucher sinnvoll einzusetzen, sagte ein Sprecher der Chemnitzer Polizeidirektion am Donnerstag. (rict/fmu)

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