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Unterlagenbehörde wird ad acta gelegt

Die 1990 gegründete Stasi-Unterlagen-Behörde soll nach Ansicht einer Expertenkommission in der jetzigen Struktur aufgelöst werden. Die Akten des einstigen DDR-Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) ...

erschienen am 18.03.2016

6

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Kommentare
6
Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)
  • 18.03.2016
    23:41 Uhr

    Bewi: In den 70er Jahren wurde auch im BBC-deutscher Dienst verkündet, daß die Archive der Briten 50 Jahre nach Kriegsende (1995) geöffnet würden. Darauf warte ich noch heute. Wie kriegen doch eh nur zu sehen, was diverse Vordenker meinen, uns zeigen zu dürfen. Der Glaube an irgendwelche Aufarbeitung ist meiner Meinung nach vergebens.

    1 0
     
  • 18.03.2016
    11:58 Uhr

    Blackadder: Auf MDR Info kam dazu gestern ein Interview mit Herrn Jahn, der erklärte, es sei noch gar nicht genau entschieden, was nun passiere, da dies der Bundestag tun müsse. Ich würde also empfehlen, erstmal abzuwarten.

    0 0
     
  • 18.03.2016
    11:40 Uhr

    Suedbahnhof: Ich finde die Entscheidung _nicht_ gut, die Akten werden dadurch ihrem Bezugsort entzogen. Das Kapitel wird damit in einer Art schleichender Schlussstrichaktion von der Bildfläche genommen.

    Die Stasisakten sind ein Kapitel der DDR und deren territorialer Gliederung, also deren Bezirke. Eine beliebige Zuordnung zu den neuen Ländern wird dazu führen, das spätere Generationen die Anschauung verlieren.

    Meine Kinder fragten mal "Warst du früher eigentlich für den Hitler in der DDR?" naja, es ist scheinbar schon zu spät, die lernen sehr genau, mit welchen Krummäxten die alten Schweden hantierten, aber die letzten 50 Jahre sind nicht relevant im Geschichtsunterricht.

    1 0
     
  • 18.03.2016
    11:04 Uhr

    gelöschter Nutzer: @aussaugerges: Für Leute, die mit der DDR Probleme hatten ist das sicher keine Erleichterung; eher für bis jetzt unentdeckte Täter. Der politische Umgang mit den Akten wird sich auch nicht ändern, wenn die Akten ins Bundesarchiv wandern.

    Außerdem verschwinden die Akten ja nicht in der Versenkung, vielleicht sollten Sie wie von Blackadder empfohlen, wirklich mal nachlesen.

    Was wollen Sie nun eigentlich: Aufarbeitung der DDR und der NS-Zeit oder erleichterungen für die Seele, also genau das was in den 50ern in der BRD gelaufen ist. Sie müssten sich schon entscheiden.

    1 1
     
  • 18.03.2016
    08:37 Uhr

    Blackadder: Sie haben den Text mal wieder nicht gelesen oder nicht verstanden.

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