Stefan Kalinsky, Leiter Innere Verwaltung im Druckzentrum der "Freien Presse", zeigte den Ausbildungsverantwortlichen Silvia Jonas-Melzer (2. von links) und Heike Hauser (3. von rechts) sowie den Lehrlingen Kim Springer, Stefanie Theumer und Claudia Böhm (von links) die moderne Drucktechnik.
Stefan Kalinsky, Leiter Innere Verwaltung im Druckzentrum der "Freien Presse", zeigte den Ausbildungsverantwortlichen Silvia Jonas-Melzer (2. von links) und Heike Hauser (3. von rechts) sowie den Lehrlingen Kim Springer, Stefanie Theumer und Claudia Böhm (von links) die moderne Drucktechnik. Bild: Andreas Seidel
Azubi Fit
Darum kommt Wissen auf Papier

Freie Presse auf Google News folgen

Im Projekt "Die Freie Presse macht Azubis fit" haben sich junge Erzgebirger gestern im Druckzentrum umgeschaut - und erfahren, was eine Zeitung dem Internet voraus hat

Chemnitz.

Ohne Fleiß kein Preis: Bevor sich die Auszubildenden der Erzgebirgssparkasse und des Regionalverkehrs Erzgebirge die moderne Drucktechnik am Chemnitzer Südring anschauen durften, rauchten bei ihnen die Köpfe. 20 Fragen galt es zu beantworten, die sich alle auf Themen bezogen, die in den vergangenen 14 Tagen in der "Freien Presse" eine Rolle spielten. Denn das Projekt "Die Freie Presse macht Azubis fit" verfolgt ein klares Ziel: Es soll zeigen, inwieweit sich regelmäßige Zeitungslektüre auf das Allgemeinwissen auswirkt.

Beim Pilotprojekt im Vorjahr konnten die Teilnehmer ihr Allgemeinwissen um etwa fünf Prozent steigern. Das aktuelle Projekt läuft bis Ende Juli, dann wird eine Auswertung der Professur Mediennutzung zeigen, inwieweit die jungen Leute in diesem Jahr ihr Allgemeinwissen verbessert haben. Die Forscher der Technischen Universität Chemnitz begleiten das Projekt und erstellen alle 14 Tage die Fragebögen für die Azubis.
 
Mit den Ergebnissen, die ihre Auszubildenden bei den Tests regelmäßig erzielen, sind Silvia Jonas-Melzer und Heike Hauser, die beiden Ausbildungsverantwortlichen der Erzgebirgssparkasse, sehr zufrieden. "Außerdem können die Auszubildenden, die regelmäßig die Freie Presse lesen, viel besser kommunizieren, weil ihr Wissen viel breiter gefächert ist", sagt Silvia Jonas-Melzer. Im Gespräch mit den Azubis hatte Torsten Kleditzsch, Chefredakteur der "Freien Presse", zuvor darauf hingewiesen, dass das Internet zweifellos eine geradezu unendliche Menge an Informationen biete und man bei gezielter Suche tief in eine Materie eindringen könne. Doch laufe so mancher dabei Gefahr, die ganze Welt auf einen kleinen Ausschnitt zur reduzieren, weil nach anderen Informationen als den gerade interessierenden nicht mehr gesucht werde. Eine Tageszeitung versuche dagegen, ein breites Spektrum relevanter Themen abzubilden. "Das Lesen wird so zur Überraschung, weil Sie auch Informationen finden, von denen Sie gar nicht gewusst haben, dass Sie diese interessieren könnten", sagte Torsten Kleditzsch zu den Azubis.
 
In eine neue runde geht das Projekt "Die Freie Presse macht Azubis fit" im Oktober .
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