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Die Auerbacher Torschützen Amer Kadric (links) und Marc-Philipp Zimmermann jubeln nach dem Spiel. Die Fans feierten die Vogtländer für den 2:0-Sieg über Lok Leipzig.

Foto: Joachim Thoß

Wichtiger Sieg im Abstiegskampf

Mit 2:0 hat der VfB Auerbach in der Regionalliga Lok Leipzig bezwungen - und dabei mitreißenden Fußball geboten.

Von Gerd Betka
erschienen am 16.04.2018

Auerbach. Mit einem zünftigen "Uffta, Uffta, täterä!" und Schlachtrufen wie "Nur der VfB!" und "Klassenerhalt!" haben die Fans des VfB Auerbach am Samstag den 2:0 (0:0)-Sieg ihrer Farben über den favorisierten 1. FC Lok Leipzig gefeiert.

Geschafft ist der Klassenerhalt trotz zehn Punkten aus den vergangenen vier Partien indes noch lange nicht. Denn am Wochenende gewannen die hinter den Vogtländern platzierten Teams von Neugersdorf, Altglienicke, Bautzen, Chemie Leipzig und Neustrelitz auch allesamt im Gleichschritt. Somit bleibt es bei zwei Punkten Vorsprung auf den ominösen viertletzten Platz, der den Abstieg bedeuten würde, wenn Cottbus am Aufstieg in die 3. Liga scheitern sollte.

Wie Auerbach Lok bei frühlingshaften 16 Grad in die Knie zwang, sollte Mut geben. Über weite Strecken war richtig guter Fußball im VfB-Stadion zu sehen. Auerbach riss die Partie an sich, was sich auch in 6:1 Ecken niederschlug. In der fünften Minute bekam Zimmermann den Ball links im Strafraum durchgesteckt, sein Schuss aus spitzem Winkel strich jedoch am langen Pfosten vorbei. Nach einer Ecke von links sprang Zimmermanns Aufsetzer-Kopfball (17.) aus sieben Metern über die Querlatte. Lok scheiterte zweimal an VfB-Keeper Schmidt und traf einmal nur das Außennetz. Auf der Gegenseite verzog Mattern frei von der Strafraumgrenze (37.) und jagte einen Distanzschuss 30 Zentimeter über das Tor (40.).

Nach der Pause machte es Auerbach besser. Die Lok-Abwehr brachte einen Auerbacher Einwurf von der rechten Seite nicht aus der Gefahrenzone. Amer Kadric (50.) zog aus 16 Metern scharf ab und traf links unten. Da konnte sich Lok-Keeper Hanf, der den verletzten Kirsten vertrat, strecken, wie er wollte. Zwei Minuten später: Nach Eingabe von Wild köpfte Zimmermann aus fünf Metern, Hanf lenkte die Kugel mit einer Blitzparade noch zur Ecke. Als Kadric (71.) steil geschickt wurde und im Strafraum, bedrängt vom Keeper, strauchelte, blieb der Elfmeterpfiff aus. Nach einem VfB-Freistoß traf Wild (77.) nur den rechten Außenpfosten. Lok konnte indes keine Fahrt aufnehmen. Die härtere Gangart der Gäste führte zu etlichen Freistößen für Auerbach, die jedoch ungenutzt blieben. Das 2:0 fiel in der 90. Minute: Per Hechtkopfball verwandelte Marc-Philipp Zimmermann eine Eingabe des wieselflinken Wild.

Schon morgen ruft das nächste Spiel für Auerbach. 19 Uhr ist Anstoß bei Remis-König Babelsberg, der 13-mal unentschieden spielte.

 
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