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Der EHV Aue II besiegte die HSG Riesa/Oschatz klar. Torhüter Alexander Raupach war dabei ein sicherer Rückhalt der Erzgebirger.

Foto: Ralf Wendland

Hiesiges Handball-Trio reitet weiter auf der Erfolgswelle

Sachsenligist EHV Aue II hat sich am Wochenende in eigener Halle klar gegen die HSG Riesa/Oschatz durchgesetzt. Und eine Klasse darunter durften der SV Schneeberg und der Zwönitzer HSV ebenfalls jubeln.

Von Unseren Mitarbeitern
erschienen am 14.11.2017

Lößnitz/Schkeuditz/Zwönitz. Mit dem dritten Sieg in Folge, einem klaren 28:17 (14:10) über die HSG Riesa/Oschatz am Sonntag in der Lößnitzer Erzgebirgshalle, haben die Handballer des EHV Aue II den 2. Tabellenplatz in der Sachsenliga untermauert. Auf ihrem Konto sind nun 11:3 Punkte, und damit bleiben sie Staffelfavorit ZHC Grubenlam-pe (12:2) dicht auf den Fersen.

Gegen den Vorletzten brauchte das Auer Juniorteam vorgestern allerdings einige Zeit, um in Tritt zu kommen (3:3/10.). Über 6:4 konnte der EHV auch aufgrund einer Doppelparade des durchweg gut aufgelegten Torhüters Alexander Raupach bis auf 12:5 davonziehen. Die Gäste setzten im Angriff fortan auf einen zusätzlichen Feldspieler und verkürzten - begünstigt durch die Passivität im Auer Innenblock - bis zur Pause auf 10:14.

In der zweiten Hälfte lösten die Schützlinge von Trainer Michael Hilbig ihre Aufgaben im Defensivverbund dann taktisch klug: Im ständigen Wechsel zwischen einer 5:1- und einer 6:0-Abwehr zwangen die Auer die HSG-Angreifer zu schwierigen Abschlüssen, wobei der Ball häufig Beute des EHV-Schlussmanns wurde. Mit viel Übersicht im eigenen Angriff sowie mit gutem Konterspiel wuchs der Vorsprung so über 20:13 bis auf 28:15.

Aue II: Raupach, Bamler; Schneider (5), Jonathan Fischer (3), Roth (3/1), Schwenning (3), Schauer (3), Simeon Fischer (4), Krauß (4), Unbehauer, Friedel (3/2). (kiw)

An der Spitze der Verbandsliga West der Frauen thront mit nun 16:0 Zählern der SV Schneeberg. Auch dank der Unterstützung durch Spielerinnen aus der zweiten Vertretung siegten sie am Sonnabend bei der TSG Schkeuditz 28:24 (14:12).

Auf sehr glattem Boden, ohne Haftmittel und mit einem übermäßig prall gefüllten Ball taten sich die Erzgebirgerinnen anfangs schwer. Zudem haderten sie mit Entscheidungen der beiden Unparteiischen. So lag der SVS 4:8 zurück. Nach einer Auszeit wurde es laut Trainer Sascha Thieme deutlich besser, vor allem über die linke und die rechte Angriffsseite. Daher führte Schneeberg beim Seitenwechsel 14:12. "Mit Wiederanpfiff waren wir hellwach und setzten uns auf 19:13 ab. In der Abwehr standen wir nun gewohnt sicher, und auch Annett Keßler konnte mehrere freie Würfe der Schkeuditzerinnen entschärfen", berichtet der Coach. Im Angriff drehte Denise Meyer auf. Romy Kolbe fand immer wieder Jeannine Prochnow am Kreis, die meist nur unfair zu stoppen war. Die fälligen Sieben- meter verwandelte Linda Leonhardt. In der Schlussphase versuchte die TSG zwar noch einmal alles, aber der SVS ließ in der Abwehr wenig zu und antwortete mit Kontern. Somit blieb es am Ende ein relativ sicherer 28:24-Auswärtserfolg der Schneebergerinnen.

Schneeberg: Keßler; Jähn, Zipplies, Prochnow (1), Meyer (8), Martin (2), Leonhardt (9/5), Bamler, L. Graupner (7), Kolbe (1/1). (kjr)

Mit einer ihrer bisher besten Leistungen in dieser Saison haben die Verbandsliga-Männer des Zwönitzer HSV am Sonnabend ihren direkten Verfolger, die auf Platz 3 stehend angereiste HSG Rückmarsdorf, souverän mit 37:30 (17:11) bezwungen. "In der ersten Halbzeit waren wir in der Abwehr sehr präsent. Das war die Grundlage für die deutliche Führung zur Pause. Gegen Ende bekommen wir sicher ein paar Treffer zu viel, aber insgesamt war es eine gute Mannschaftsleistung", so HSV-Trainer Frank Riedel.

Nachdem die Gäste die 3:1-Führung der Erzgebirger ausgeglichen hatten (7.), stoppten die Zwönitzer mit beweglicher und konsequenter Abwehrarbeit die HSG-Angriffe und zogen über Tempogegenstöße auf 9:3 (16.) davon. Zwar verkürzten die stark kämpfenden Rückmarsdorfer zwischenzeitlich, aber zur Pause führten die Einheimischen 17:11, und fünf Minuten nach Wiederbeginn hatten sie sich unter dem Jubel der Fans auf 20:12 abgesetzt. Nach dem 30:20 (47.) probierte der Gästetrainer noch einmal alles und erreichte damit zumindest ein wenig Ergebniskosmetik.

Zwönitz: Kerner, Treuter; Brecko (3), Fritsch (3), Hartenstein (8), Becher, Kotesovec (2), Küntzel (2), Löbner (14/4), Langer (1), Liebe-rei (4). (bral)

 
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