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Sara Hofmann (links) war der Toregarant bei der SG. Sie erzielte in 21 Saisonspielen 24 Treffer.

Foto: Thomas Michel

Nächste Saison soll es besser werden

Die Fußballerinnen aus Crimmitschau und Glauchau haben die Saison in der Landesklasse Südwest als Siebte beendet. Das ist kein Grund für Trübsal.

Von Gerhard Geidel
erschienen am 13.06.2018

Glauchau/Crimmitschau. Für die Fußballerinnen der SG FC Crimmitschau/Lok/Fortschritt Glauchau ist die Saison in der Landesklasse Südwest zu Ende. Die Mannschaft von Trainer Frank Meergans findet sich nach 21 Spielen auf dem siebten und damit vorletzten Tabellenplatz wieder. Mit 14 Punkten liegt sie einen Zähler vor dem VfL Wildenfels, aber auch nur einen Punkt hinter dem 1.FFC Chemnitz. Diese Platzierung ist zwar nicht berauschend, Meergans ist dennoch zufrieden.

Das hat seine Gründe. Laut Meergans war das nach drei Jahren auf dem Kleinfeld die erste Saison auf Großfeld. Von den 18 Spielerinnen der SG verfügten nur fünf über die entsprechenden Erfahrungen, für die anderen war das Neuland. Mit einem Durchschnittsalter von 20 Jahren ist man eines der jüngsten Teams in der Liga. "Die Gegner waren auf dem Großfeld eingespielt und hatten erfahrene Spielerinnen in ihren Reihen. Mit Wildenfels und dem FFC Chemnitz haben wir gut mithalten können", blickt der Trainer zurück. Mankos seien die schlechte Chancenverwertung und fehlende Cleverness in der Abwehr gewesen. "Wir haben viele Spiele nur mit einem Tor Unterschied verloren", sagt Meergans. Die SG hat, zusammen mit Wildenfels, die meisten Gegentore kassiert, 78 an der Zahl. "Das ungenügende Abwehrverhalten betrifft die ganze Mannschaft", stellt der Trainer klar. Was der SG zudem fehlt, ist die Breite im Angriff. Sara Hofmann ist die einzige gefährliche Stürmerin. Mit 24Treffern steht sie an dritter Stelle der Torschützenliste. Als Zweite folgt erst auf Platz 23 Sarah Siegel, sie schoss fünf Tore.

Es gab aber auch Höhepunkte. Meergans erinnert an den 1:0-Auswärtssieg beim Tabellendritten FC Erzgebirge Aue. Im Sachsenpokal wurde das Viertelfinale erreicht. Die SG ist erst am späteren Finalisten Phönix Leipzig gescheitert.

Nach gegenwärtigem Stand wird die Mannschaft zusammenbleiben und in der Saison 2018/2019 erneut in der Landesklasse antreten. Der Trainer erwartet dann ein besseres Abschneiden. "In der Mannschaft steckt viel Potenzial", ist sich Meergans sicher. Seine Zuversicht begründet sich unter anderem darauf, dass 60 Prozent der Spielerinnen unter 18 Jahre alt sind.

 
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