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Spotify, Netflix & Co.: Streamingdienste boomen

Streaming ist der aktuelle Trend in der Internetgemeinde und markiert einen Wendepunkt in der Verbreitung von Medieninhalten. Neben Musik sind es vor allem Filme, die per Bezahlmodell online jederzeit konsumiert werden können.

Streaming ist in aller Munde. Eine Initialzündung ging sicherlich von der Gründung von Spotify im Jahr 2006 aus - einem Musik-Streamingdienst, der seither CDs den Rang abläuft. Nur ein Jahr später stieg das bereits 1996 gegründete US-Medienunternehmen Netflix ins Video-on-Demand-Geschäft ein.

Beide Unternehmen nutzen für ihre Dienste das sogenannte Streaming (deutsch: Strömung). Dabei können Medieninhalte, egal ob Musik, Videos oder ganze Filme, auf Abruf und bei bestehender Internetverbindung direkt im Player wiedergegeben werden, ohne dass die Datei dafür erst heruntergeladen werden muss. Die Dateien sind also an einem anderen Ort gespeichert und landen nur im Arbeitsspeicher des jeweiligen Players.

Netflix funktioniert auf Abonnementbasis und ging 1996 eigentlich als Online-Videothek an den Start und bot den Versand von Filmen auf DVD und Blu-ray an seine Abonnenten an. 2007 kam dann der Umstieg aufs Streaming - das Abonnementmodell blieb. Nach dem Einrichten eines Profils haben die Kunden Zugriff auf einen Katalog an Filmen und Serien. Angeschaut werden können diese dann auf einem Smartphone, Tablet, Smart-TV, Laptop oder Streaming-Gerät.

Ganz ähnlich funktioniert der börsennotierte Audio-Streaming-Dienst Spotify. Allerdings bietet dieser seinen Nutzern, die zuvor ein Konto anlegen müssen, auch ein kostenloses Modell, bei dem einfache Dienstleistungen genutzt werden können, die dann allerdings durch Werbespots unterbrochen werden.

Aber warum erlebt die Streaming-Technologie einen solchen Boom? Dank Streaming ist es möglich, Filme, Musik, Nachrichten oder Serien rund um die Uhr zu konsumieren - ganz unabhängig von Fernsehprogrammen oder dem Radioprogramm. Immer und überall - und das auch noch auf fast jedem beliebigen Gerät. Noch dazu ist das Streamen für die Nutzer unkompliziert und funktioniert einfach auf Knopfdruck.

Mittlerweile sind Film-Flatrates bei Streaming-Diensten für viele Nutzer deswegen längst eine Alternative zum klassischen Satelliten- oder Kabelfernsehen. Neben Netflix und Spotify gibt es eine Vielzahl weiterer Streaming-Dienste, die auf das Bezahlmodell setzen, zum Beispiel Amazon Prime Video, maxdome oder sky. (cw)

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