Chemnitz
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Der Angeklagte weint, als das Urteil gesprochen wird. Er habe einen großen Fehler begangen. Warum die Richterin trotzdem keine Milde walten lässt.
Die Anklageverlesung dauert zehn Minuten. Der Angeklagte – ein junger Mann, 24, irakischer Staatsbürger – zittert, als ihm sein Dolmetscher die vielen Anklagepunkte übersetzt, die die Staatsanwältin einen nach dem anderen verliest. Über drei Tage zieht sich die Verhandlung am Amtsgericht Chemnitz. An ihrem Ende steht eine Verurteilung...
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