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Heute Archäologiemuseum, war das „Schocken“ viele Jahre ein Kaufhaus.
Heute Archäologiemuseum, war das „Schocken“ viele Jahre ein Kaufhaus. Bild: Andreas Seidel/Archiv
Chemnitz
Erinnerungen an Kaufhaus „Schocken“ als Stoff für Theaterstück

Eine polnische Künstlergruppe arbeitet an einem Stück über die Chemnitzer Kaufhausgeschichte. Für den Inhalt sind jetzt Chemnitzer gefragt.

Chemnitz.

Für ein Theaterprojekt im Rahmen der Kulturhauptstadt 2025 sucht das Jerzy Szaniawski Drama Theater aus Wałbrzych in Schlesien Personen, die in einem Workshop ihre Erinnerungen an das ehemalige Kaufhaus Schocken teilen möchten. Der Workshop findet am 26. April um 12 Uhr im Archäologiemuseum Smac am Stefan-Heym-Platz 1 statt.

Gesucht werden Personen, die den heutigen Sitz des Archäologiemuseums noch als Kaufhaus erlebt haben: als Kaufhaus Schocken (1930 bis 1938), als Kaufstätte Merkur (1938 bis 1951), als HO- (1952 bis 1965) oder als Centrum-Warenhaus (1965 bis 1991).

Die Erinnerungen aus dem Workshop fließen in das Stück „Haus“ des polnischen Theaters Wałbrzych ein, das 2025 gezeigt wird. Das Stück konzentriert sich auf die Person Salman Schockens. 1929 eröffnete in Wałbrzych eine Filiale des Schocken-Warenhauskonzerns, ein Jahr später folgte das Kaufhaus in Chemnitz.

Die Schocken-Läden überlebten den Zweiten Weltkrieg und dienten als Kaufhäuser in der DDR und im kommunistischen Polen. Das Chemnitzer Kaufhaus (HO) wurde 2001 geschlossen und ist nun Sitz des Museums. Das Kaufhaus in Wałbrzych wurde 1990 geschlossen und beherbergt heute eine Privatschule und einen chinesischen Markt. (cma)

Kontakt und Anmeldung unter [email protected] oder über
Facebook unter https://www.facebook.com/teatrwwalbrzychu

© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
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