Fahrschülerin stürzt auf A4 und löst mehrere Unfälle aus

Chemnitz.

Eine 15-jährige Fahrschülerin hat am Dienstag gegen 14 Uhr auf der A4 kurz vor der Anschlussstelle Chemnitz Mitte auf einem Leichtkraftrad einen Lkw gestreift und ist gestürzt. Sie zog sich dabei leichte Verletzungen zu und verursachte einen Sachschaden von 3000 Euro am Kraftrad. Infolge des Unfalls ergaben sich noch fünf weitere Kollisionen im Rückstau mit einem Gesamtschaden von 43.500 Euro. Die Schwerste ereignete sich etwa eine Viertelstunde später, als zwei Lkw aneinander stießen. Die Richtungsfahrbahn wurde daraufhin für eine Stunde voll gesperrt. Bis auf die Fahrschülerin blieben alle anderen Unfallbeteiligten unverletzt. Die Einsatzkräfte waren mit der Beräumung der Lkw-Unfallstelle bis etwa 18 Uhr beschäftigt. (kyk)

 

1Kommentare

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  • 21
    4
    cn3boj00
    02.07.2020

    Es ist schon lebensgefährlich, dass die Prüfungsordnung vorsieht dass auch Fahrschüler mit Leichtkrafträdern, die nur 80 km/h fahren dürfen, 4 Autobahnstunden absolvieren müssen. Mit einem solchen Gefährt in der Lkw-Schlange fhren zu müssen (und womöglich von diesen überholt zu werden) ist eine Zumutung und völlig unrealistisch.