Chemnitz
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Der Krieg hat ihre Kindheit unterbrochen. Mit ihren Müttern, Geschwistern und Großmüttern flohen sie nach Deutschland. Ihre Väter sehen sie abends auf dem Handybildschirm. Über Kinder und Jugendliche, die wie Schattenwesen in Vor- bereitungsklassen sitzen.
Die kleine Karina stellt der großen Anastasia eine Frage. Sie steht vor ihr, holt Luft, hält sich am Tisch fest. Zwei Mädchen mit langen, braunen Haaren, die bequeme Pullover tragen und Turnschuhe und Gesichter, in denen man die Leichtigkeit ihrer Kindheit nicht finden kann. Die eine 15, die andere zehn Jahre alt.
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