"Hurensöhne": Schon wieder Farb-Attacke auf Superblitzer in Chemnitz

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Mit gelber Farbe haben Vandalen einen mobilen Blitzer in Chemnitz vollgesprüht. Es ist nicht der erste Farb-Angriff.

Chemnitz.

Ob sich da ein geblitzter Autofahrer rächen wollte? In Chemnitz ist erneut einer der mobilen Superblitzer mit Farbe attackiert worden.

Nicht ganz rechtschreibkonform hinterließen die Unbekannten in gelben Lettern die Botschaft: "Huren Söhne fickt euch!"

Wann genau der Angriff auf den Blitzer in der Schmidt-Rottluff-Straße passierte, ist unbekannt. "Die Tatzeit ist derzeit ebenso unklar wie die Höhe des angerichteten Schadens", so ein Sprecher der Polizei gegenüber der "Freien Presse". Polizeibekannt wurde der vulgäre Farbanschlag demnach am Sonntagnachmittag gegen 14.30 Uhr.

 Der Superblitzer dürfte wegen der Farbe jetzt erstmal für die Jagd auf Temposünder ausfallen.

In der Facebook-Gruppe "Blitzeranhänger Chemnitz" sammelten sich zu dem Vorfall bislang mehr als 60 Kommentare. Die Meinungen gehen dort auseinander.

Während die Farb-Attacke von einigen Usern gefeiert wird ("Verdient", "Klasse an den Maler", "Tja, das ist Kunst und ich glaube ich weiß, was der Künstler zum Ausdruck bringen möchte. #2025 #kulturhauptstadt"), gibt es auch kritische Töne. So gibt etwa ein Nutzer zu bedenken: "Dumm sowas zu machen. Für den Schaden zahlen am Ende alle Steuerzahler. Genauso dumm, wie darüber zu lachen. Nur, weil man zu blöd zum Auto fahren ist und sich nicht an Geschwindigkeiten halten kann." (phy)

33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    7
    Bautzemann
    03.10.2022

    Muss man so was kommentieren? Sachbeschädigung gehört in die Aufklärungsarbeit der Polizei. Leider wegen Geringfügigkeit weder untersucht, noch verfolgt und Täter bestraft.

  • 10
    15
    MuellerF
    03.10.2022

    @Hinterfragt: Die Befürworter solcher Schmieraktionen finden diese bestimmt nur solange witzig, bis ihr eigenes Auto oder die Gesundheit der eigenen bzw. nahestehender Person(en) durch einen vermeidbaren Unfall wegen überhöhtem Tempo in Mitleidenschaft gezogen wird.

    Die entsprechenden Kommentare & Likes offenbaren immerhin, wie oft Verantwortungslosigkeit mit Freiheit verwechselt wird.

  • 12
    5
    Hinterfragt
    03.10.2022

    Nun., mal sehen, welches "Kunstkollektiv"/ "Aktivist" sich hier demnächst zu erkennen geben wird ...


    Zu dem Kontra-Userpost welcher dann auch noch beleidigend ist, weil gar nicht geklärt wurde ob es ein erwischter Kraftfahrer war:
    "... Dumm sowas zu machen. Für den Schaden zahlen am Ende alle Steuerzahler. Genauso dumm, wie darüber zu lachen...."

    Nun, die Anschaffung haben auch alle Steuerzahler gezahlt ...

    Die Entfernung der Schilder dieses "Kunstkollektives" in der Innenstadt haben sicherlich auch die Steuerzahler gelöhnt....