Kandidaten für Chemnitzer OB-Wahl stehen fest

Insgesamt neun Kandidaten wurden für die Wahl am 20. September zugelassen.

Zur Oberbürgermeisterwahl im Herbst treten sieben Männer und zwei Frauen an. Ihre Bewerbungen hat der Stadtwahlausschuss am Dienstagmittag zugelassen. Zwei unabhängige Bewerber wurden indes zurückgewiesen - der als DJ Geyer bekannte frühere Radiomoderator Jens-Uwe Jahn und Robert Frenzel, ein Sachgebietsleiter der Stadtverwaltung. Sie hatten jeweils deutlich weniger als die für ihre Zulassung erforderlichen 200 Unterstützungsunterschriften gesammelt.

Bei der für den 20. September angesetzten Wahl eines neuen Oberbürgermeisters oder einer neuen Oberbürgermeisterin treten demnach folgende neun Kandidaten an: Almut Patt (CDU), Ulrich Oehme (AfD), Susanne Schaper (Die Linke), Sven Schulze (SPD), Volkmar Zschocke (Bündnis 90/Grüne), Martin Kohlmann (Pro Chemnitz/DSU), Paul Thomas Vogel (Die Partei), Lars Faßmann (Einzelbewerber) und Matthias Eberlein (Freie Wähler). Sollte keiner von ihnen im ersten Anlauf die absolute Mehrheit erreichen, kommt es am 11. Oktober zu einem zweiten Wahlgang. Amtsinhaberin Barbara Ludwig hatte bereits im vergangenen Jahr angekündigt, nicht noch einmal anzutreten. (micm)

55 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    4
    Interessierte
    24.07.2020

    Wie soll denn eine Frau Müller-Meier-Schulze vom Kaßberg / Sonnenberg / Kapellenberg oder Adelsberg wissen , was für / welche Voraussetzungen der vorgeschlagene / aufgestellte OB mitbringt , um das Amt ordnungsgemäß zu führen ?

  • 4
    0
    898188
    22.07.2020

    Die vielen Baustellen sind doch kein Indiz für Investitionen ins Straßennetz! Meist wird in den Straßen gearbeitet und Wasser-, Abwasser-, Gas- und Telekommunikationsleitungen erneuert durch die Medienträger. Ansonsten bleiben die Straßen wie sie sind - nämlich marode. Die Medienträger verschließen ihre Gräben wieder und das war's...

  • 6
    4
    Pedaleur
    22.07.2020

    "Investitionen in das Straßennetz"

    Ich frage mich, was die zahlreichen Baustellen gerade bedeuten. Oder meinen Sie Land- und Bundesstraßen. Da steckt der Besteller im Namen. Eher hapert es doch beim Radwegenetz.

  • 11
    3
    DS91
    21.07.2020

    @lax123

    Zitat
    "Der Ulk mit der Kulturhauptstadt ist genauso Quark"

    Das wir gut bezahlte Arbeitsplätze benötigen und mehr Investitionen in Infrastruktur wird kaum jemand bestreiten. Aber woher nehmen wenn Sie jede große Vision und jedes größere Zeile als "Ulk" bezeichnen.

    Chemnitz muss für die Zukunft groß denken und genau das wird mit der Kulturhauptstadt Bewerbung gemacht. Es geht nicht nur um Kultur und Kunst... es geht darum Chemnitz als Stadt die es soo sehr verdient hat, endlich auf die europäische Landkarte zu setzen. NUR so kommen die echt gut bezahlten Jobs in die Region!!

  • 16
    31
    lax123
    21.07.2020

    Es kann nur darum gehen, mit Hr. Schulze weitere Jahre des Stillstands bzw der Fehlinvestitionen zu verhindern. Der Ulk mit der Kulturhauptstadt ist genauso Quark. Wir brauchen gut bezahlte Arbeitsplätze, Kinderbetreuung und endlich Investitionen in das Straßennetz.