Pegida in Chemnitz: Organisator enttäuscht von Teilnehmerzahl

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1414 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    gelöschter Nutzer
    06.05.2015

    aadvark, normalerweise reagiere ich nicht auf persönliche Spitzen, aber damit Sie Ruhe geben: Ich bin auf Ihren Einwand nicht eingegangen, weil Pegida kein Chemnitzer Problem ist, aber Dresden für das ganze Pegidadilemma steht.

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    Pedroleum
    06.05.2015

    @finnas: „Ich möchte mich korrigieren, nicht ,Gegendemonstrationen organisieren‘, sondern zu Gegendemonstrationen animieren. Und das ist gerade in Dresden massiv geschehen .“

    Wenn Sie damit sagen möchten, dass „die Politik“ die Bürger dazu animiert hat, zu den Gegendemos zu gehen, möchte ich auch in diesem Punkt widersprechen, denn es hat Aufrufe von Politikern zur Teilnahme an den Pegida-Protesten gegeben: „Der NPD-Parteivorsitzende Frank Franz sagte, es sei wichtig, sich weiterhin an den Pegida-Protesten zu beteiligen“
    (vgl. Spiegel: Morde bei "Charlie Hebdo": Pegida sieht sich durch Attentat bestätigt, 07.01.2015, online unter http://www.spiegel.de/politik/deutschland/charlie-hebdo-afd-und-npd-unterstuetzen-pegida-a-1011808.html).

    Außerdem ist in diesem Artikel auch zu lesen, wie Politiker der AfD Pegida gegen Kritik in Schutz genommen haben.

  • 0
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    gelöschter Nutzer
    05.05.2015

    Lesen ist nicht so ihre Stärke, finnas, oder? Sagte ich nicht, dass es hier um Chemnitz ging?

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    0
    gelöschter Nutzer
    05.05.2015

    Ich möchte mich korrigieren, nicht „Gegendemonstrationen organisieren“, sondern zu Gegendemonstrationen animieren. Und das ist gerade in Dresden massiv geschehen .

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    1
    Pedroleum
    04.05.2015

    @finnas: Ich möchte noch etwas in Bezug auf den Chemnitzer Ableger von Pegida hinzufügen. Auch diese Gruppierung hat sich von Anfang an selbst in die Nazi-Ecke gestellt. Über die zweite Veranstaltung am 9.2. (was ursprünglich als Termin für die erste Veranstaltung geplant war) berichtete die Freie Presse Folgendes: „Gegenüber ,Freie Presse‘ gab Hubert Jannausch, der sich als Cegida-Sympathisant bezeichnete, an, er habe eine Ansprache halten sollen. Aufgrund der Rede von Bernardy habe er aber kurzfristig abgesagt: ,Er hat eine Grenze überschritten, das war sehr ausländerfeindlich.‘“
    (vgl. http://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/Buendnis-wirbt-fuer-Weltoffenheit-Cegida-darf-nicht-marschieren-artikel9111257.php)

  • 1
    1
    Pedroleum
    02.05.2015

    @finnas – Zitat: „Die Politik setzte bisher auf mehrere Pferde:“
    1. „Alles in die Nazi-Ecke stellen.“

    Sehe ich anders. Pegida hat sich selbst in die Nazi-Ecke gestellt. Das wurde alles bereits lang und breit dokumentiert. So sprechen z. B. die Facebook-Zitate, die bei Gidiotie & Alltag zusammengetragen wurden, eine deutliche Sprache: vgl. https://www.facebook.com/gidiotie.

    Auch die Äußerungen der Organisatoren, z. B. „Gelumpe“ von Bachmann oder „mohammedanische Kamelwämser“ von Däbritz, sprechen genauso eine deutliche Sprache wie „Überfremdung“ oder „Volksverräter“ (vgl.
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/pegida-facebook-eintraege-von-lutz-bachmann-a-1013982.html,
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/pegida-anfuehrer-hitler-zitate-und-rassistische-parolen-a-1012208.html, http://www.focus.de/politik/deutschland/volksverraeter-luegenpresse-ueberfremdung-warum-das-pegida-vokabular-bedenklich-ist_id_4400915.html).

    Wer wie ein Rassist redet, muss auch damit rechnen, dass andere ihn oder sie für einen Rassisten halten.

    Sogar Politikwissenschaftler Prof. Patzelt, der für seine wohlwollende Haltung gegenüber Pegida heftig kritisiert wurde, hatte bereits im Dezember nach einer Rede, die bei Pegida gehalten wurde, vom „Tatbestand der Volksverhetzung“ gesprochen (vgl. http://www.welt.de/politik/deutschland/article135699894/Pegida-Rede-erfuellt-Tatbestand-der-Volksverhetzung.html).

    Jüngst hat sogar Kathrin Oertel mit einer Entschuldigung eingestanden, für eine Hetzkampagne mitverantwortlich zu sein (vgl. http://www.faz.net/aktuell/politik/kathrin-oertel-pegida-mitgruenderin-bittet-muslime-um-entschuldigung-13569203.html)

    2. „Gegendemonstrationen organisieren, um Pegida
    einzuschüchtern“

    Wie kommen Sie auf diese Idee? Damit unterstellen Sie allen Teilnehmern der Gegendemos, die es in ganz Deutschland gegeben hat, von der Politik „organisiert“ worden zu sein. Können Sie diese – vorsichtig ausgedrückt – gewagte These irgendwie untermauern? Übrigens war ich selbst ganz freiwillig bei einer Gegendemo in DD und bei mehreren Gegendemos in Chemnitz dabei. Und aus meinem Bekannten- und Verwandtenkreis sind alle, die ich kenne und von denen ich erfahren habe, dass sie bei Gegendemos waren, aus eigenem Antrieb hingegangen.

    Es gibt übrigens Menschen, die das Problem von Pegida darin sehen, dass diese Bewegung keine Richtung verfolge und kein Ziel habe: vgl. Bernhard Honnigfort in der Frankfurter Rundschau, online unter http://www.fr-online.de/pegida/dresden-pegida-ist-nicht-zu-helfen,29337826,30428158.html. So etwas langweilt die Leute irgendwann.

  • 0
    2
    gelöschter Nutzer
    29.04.2015

    Soweit ich mich nicht irre, geht es hier um Chemnitz in diesem Bericht. In Dresden war ich selbst nie vor Ort, dazu kann ich nichts sagen.

  • 2
    1
    gelöschter Nutzer
    29.04.2015

    aardvark, schauen Sie sich die Abläufe der Pegidabewegung und - gegenbewegung in Dresden genau an!

  • 0
    3
    gelöschter Nutzer
    29.04.2015

    Tja, Rasumichin, das kommt eben davon, wenn man nur bei Backstreat Noise und Tönsberg einkaufen geht. Dann sieht man halt hinterher so aus.

  • 1
    3
    gelöschter Nutzer
    28.04.2015

    Puuuh, die Demonstranten auf dem Bild sind aber miserabel gekleidet. Sagt denen das niemand?

  • 2
    4
    gelöschter Nutzer
    28.04.2015

    @finnas: Wo wurden denn Gegendemos in Chemnitz von der Politik organisiert?

  • 4
    4
    gelöschter Nutzer
    28.04.2015

    Die Politik setzte bisher auf mehrere Pferde:
    1. Alles in die Nazi-Ecke stellen.
    2. Gegendemonstrationen organisieren, um Pegida
    einzuschüchtern
    3. Teilweise Verständnis heucheln, den Ball flach halten, Zeit gewinnen, bis sich die Sache tot läuft.
    Das 3. Kalkül wird aufgehen, vorläufig. Otto Normalverbraucher wird schließlich wieder zuhause bleiben, was übrig bleibt, sind dann die wirklichen Nazis. Pegida ist dann endgültig diskreditiert.
    Ergebnis: Kein Problem ist gelöst. Es werden noch mehr dazu kommen und es wird neuen Aufruhr geben.

  • 3
    5
    gelöschter Nutzer
    28.04.2015

    Vielleicht war es auch ein Zeichen des Himmels, was er wriklcih von der Pegida hält ... aber halt, ich bin ja Atheist, hätt ich fast vergessen.

  • 1
    0
    dwt
    28.04.2015

    Zuhause ist's doch am schönsten;-)