Terrot-Geschäftsführer unerwartet gestorben

Andreas von Bismarck, Mitbegründer und Vorstandssprecher des Vereins "Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen" ist am vergangenen Donnerstag unerwartet verstorben. Der Geschäftsführer und Gesellschafter des Chemnitzer Textilmaschinenbauers Terrot GmbH wurde 40 Jahre alt. Das teilte das Unternehmen am Montag mit.

Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) zeigte sich erschüttert: «Die Nachricht vom Tod von Andreas von Bismarck hat mich persönlich tief getroffen.» Er habe von Bismarck nicht nur als engagierten Unternehmer und Geschäftsführer kennengelernt, der für seine Mitarbeiter und seine Firma lebte und sich mit aller Kraft einsetzte. «Ich habe ihn als überzeugten Demokraten geschätzt, der sich ehrenamtlich als Vorstand und als Gründungsmitglied im Verein "Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen" beispielhaft für ein freundlicheres, toleranteres und sozialeres Sachsen engagierte.»

Andreas von Bismarck hinterlässt seine Frau und zwei Töchter. Er war ehrenamtlicher Geschäftsführer der Kira-Auguste-Prinzessin-von-Preußen-Musik- und Kulturstiftung und war auch für die Kunstsammlungen Chemnitz aktiv. Der Manager stand seit Februar 2008 an der Spitze des Strickmaschinenherstellers Terrot. Er hat das Unternehmen modernisiert und wieder auf die Erfolgsspur gebracht. (cul)

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