Tödlicher Unfall mit Fahrerflucht: Bewährungsstrafe für Angeklagte

Das Amtsgericht Chemnitz hat eine 60-jährige Chemnitzerin der fahrlässigen Tötung und Fahrerflucht für schuldig befunden. Sie wurde nach Angaben einer Sprecherin zu neun Monaten Haft verurteilt, die zu drei Jahren auf Bewährung ausgesetzt wurden. Außerdem muss sie eine Geldauflage in Höhe von 3000 Euro an die Eltern des Opfers zahlen und ihren Führerschein für die kommenden vier Jahre abgeben.

Die Frau hat nach Auffassung des Gerichts am 19. Dezember 2018 mit ihrem Auto auf der Georgstraße eine Fußgängerin erfasst, die in der Mitte der Fahrbahn stand. Das 20-jährige Opfer wurde auf die Gegenfahrbahn geschleudert, von einem anderen Auto überrollt und starb noch vor Ort an seinen Verletzungen. Die Verursacherin war vom Unfallort geflohen. Sie konnte mit Hilfe von Bildern einer Überwachungskamera ausfindig gemacht werden. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. (lumm)

7Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 5
    1
    Einspruch
    29.10.2019

    Man bekommt den Aufprall mit ziehmlicher Sicherheit mit, fährt dann einfach weiter, warum auch immer, schließlich ist ja alles wichtiger als das Unfallopfer. Und dann bekommt man gerichtlich einen Freibrief. Schlimmer als der Unfall ist m.E. Die Fahrerflucht. Allein dafür hätte ich den Führerschein eingezogen.

  • 1
    2
    kartracer
    29.10.2019

    @Lesemuffel, die Frage hatte ich mir auch schon gestellt, aber ich denke, es verstanden zu haben.
    vergleichen Sie diese Däumchen doch mal mit so einigen vielen Wählern, welcher Art auch immer, eigene Meinung, nicht vorhanden, also redet man mit Verwandten, Bekannten oder Freunden, wenn man hat.
    Angeschlossen wird sich der Meinung des freundlichsten und symphatischsten Gesprächsparners, auch wenn jegliches Verständnis zur Sachlage nicht vorhanden ist, das posaunt ja der Freundliche laut genug aus.
    Wenn die FP mal soweit gehen sollte, daß rote Daumen nur noch mit einer Begründung vergeben werden können, dürften die Roten zur Seltenheit werden!
    Dann wäre auch eine Bewertung überhaupt, erst realistisch, aber ich würde meine 4-5 abonierten Roten schmerzlich vermissen.

  • 4
    3
    kartracer
    29.10.2019

    Da fällt mir doch gleich mal wieder der Beitrag vom 24.10. ein, wie ein Richter Schleif unsere Justiz einschätzt!
    Wen wundert es wenn Straftaten keine Schranken mehr kennen, weiter so, ALLES wird gut. Die roten Daumen hat wahrscheinlich noch kein Schicksalsschlag getroffen, aber nicht vergessen, Alles ist möglich.

  • 7
    3
    701726
    29.10.2019

    Dieses Urteil ist ein Hohn , ein Menschenleben ist sowenig wert , aber siehe auch andere Urteile aber wir Urteilen ja streng nach Gesetz was sind das für Gestze und dieses wurde nicht im Namen des Volkes gesprochen wie ich diese Formulierung hasse.
    Genau wenn Politiker schwüren " so wahr mit Gott helfe "
    wenn es nicht klappt hat nicht der Politiker versagt sondern Gott hat nicht geholfen .

  • 7
    2
    Lesemuffel
    29.10.2019

    Mich würde mal vom roten Daumen seine Meinung interessieren.

  • 13
    1
    manneth
    29.10.2019

    Das ist ein Hohn für das Opfer!
    Ein Freibrief für Unfallflucht und Unfall mit tödlichem Ausgang!
    Hier hat die Justiz total versagt

  • 25
    3
    Lesemuffel
    28.10.2019

    Da kommt diese Frau aber gut weg, bei tödlichem Unfall mit Fahrerflucht! Bewährung!!! Hätte gedacht, dass es da kein Pardon gibt, wegen der Abschreckung von Rasen und anderen, überhand nehmenden Verkehrsrowdies.



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