Chemnitz
Urteil ohne bekanntes Motiv: Chemnitzer erhält wegen zweifachen Totschlags beinahe Höchststrafe

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Die fünf Prozesstage brachten viel ans Licht: die Brutalität der Tat, das Leiden der Opfer und die Grenzen der Justiz. Das Motiv, was einen 20-jährigen Mann dazu brachte, zwei Menschen in einem Hinterhof an der Reichenhainer Straße niederzustechen, allerdings nicht.

In den Gesichtern der Angehörigen der beiden Opfer machte sich Enttäuschung breit, Familienmitglieder brachen in Tränen aus. Nach fünf Verhandlungstagen ist der Prozess gegen einen 20-jährigen Chemnitzer wegen zweifachen Totschlags am Landgericht am Mittwoch zu Ende gegangen.
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