Waldfriedhof oder Windrad: Streit um Fläche in Neukirchen

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Die Gemeinde Neukirchen durchkreuzt mit Plänen für einen Bestattungswald das Vorhaben einer Firma, die auf der Fläche ein Windrad bauen möchte. Kritiker gibt es jedoch für beide Vorhaben.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen und hören
    (inkl. FP+)
Sie sind bereits registriert? 

88 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    4
    OlafF
    15.07.2021

    Kommunale Entscheidungen sollten immer noch durch die Bürger selbst oder ihre gewählten Volksvertreter und nicht über die Köpfe der Bürger hinweg durch die Lobbyisten getroffen werden. Hier wird offenbar der Versuch unternommen, die öffentliche Meinung gezielt zu beeinflussen.

  • 8
    14
    cn3boj00
    15.07.2021

    Immer wieder amüsant, wie die von den Rechten gestreuten Argumente vom Schattenwurf und der Geräuschemission bis hin zum Vogelschreddern bei den sächsischen Kommunalpolitikern ziehen, wenn es um ein Windrad geht (ein Windrad, kein Windpark!). Wenn in 1km Entfernung ein Windrad surrt, fühlen wir uns gestört (wahrscheinlich weil wir dauernd angestrengt horchen müssen ob etwas zu hören ist). Und erst die armen Hühner in ihren Käfigen. Man kann da nur den Kopf schütteln. Waldfriedhöfe sind eine gute Sache, aber man sollte dies privaten Waldbesitzern überlassen und nicht dem eigenen Gemeindefriedhof Konkurrenz machen, das ist keine kommunale Aufgabe.

  • 9
    6
    LukeSkywalker
    15.07.2021

    @lexis es soll auch Leute mit Sachverstand geben(zwar seltenaberhin und wieder tauchen einige auf

    statt den Boden zu versiegeln und jammern wenn das Dorf absäuft weil nix versickert? laut diversen Karten ist jenes Gebiet relativ Feucht und Einzugsgebiet des Dorfbaches welcher wiederum zur Würschnitz fließt ist es doch besser den Wald zu belassen(O2 !!! ) wen du kein Sauerstoff mehr hast brauchste auch kein Strom mehr :-o

  • 8
    14
    Lexisdark
    15.07.2021

    Wenn die Gegner der Windkraftanlagen wenigstens mal ehrlich wären und einfach sagen würden, dass ihnen die Anlagen optisch nicht gefallen, das wäre mal was. Kann man aber nicht vor Gericht gewinnen nur mit der Optik. Also wird alles behauptet, was irgendwie etwas bringen könnte und Politiker ziehen aus Angst mit. Grundstückseigentümer werden sogar beschimpft und bedroht, dass sie ihr Land nicht für WKA verpachten oder verkaufen. Und das ist dann gute Diskussionskultur?
    Möchte mal wissen, welche Form der Stromerzeugung von diesen Leuten akzeptiert wird in der Nähe ihres Hauses, da könnte demnächst kein Strom mehr aus der Steckdose kommen. Größere Kraftwerke stehen weit weg und sind das Problem deren Anwohner.

  • 14
    9
    Zaungast
    15.07.2021

    "Außerdem könnten Auswirkungen auf den Legebetrieb der Firma Eifrisch durch die Bodenschwingungen und den Schattenwurf entstehen."

    Das ist doch mal ein neuer Aspekt. Da muss man erst mal drauf kommen.

    "Gehalten werden die Tiere in Volieren. Zuvor erfolgte die Aufzucht in Bodenhaltung. Gehalten werden die Hennen in Gruppen von maximal 5.500 bis minimal 1.600 Tieren." (Firmenprofil)

    Bodenschwingungen und Schattenwurf einer WKA am Horizont spielen gewiss eine entscheidende Rolle in diesem armseligen Hühnerleben.

    Das Rezept findet sachsenweit immer mehr Liebhaber: Will ich irgendein Gelände für irgendwas nutzen, was bisher nicht genehmigungsfähig war (z. B. einen Acker als Gewerbegebiet zubetonieren), brauche ich nur das Gerücht streuen, dass dort ein Windrad errichtet werden soll - und schon habe ich die Fläche.

    Wenn die konventionellen Kraftwerke stillgelegt und alle Stromtrassen verhindert sind, wird man sich vielleicht wundern, wo der Strom aus der Steckdose bleibt...

  • 26
    13
    Eichelhäher65
    15.07.2021

    Ein Friedwald entspricht heute den Wünschen vieler Bürger, sich ihre letzte Ruhestätte selbst aussuchen zu dürfen und dazu einen Platz in der Natur zu wählen. Warum soll in Neukirchen nicht gehen, was woanders möglich ist. Man sollte eine Bürgerbefragung dazu durchführen. Ich denke, die Mehrheit wird sich dafür entscheiden. Das hat mit Plänen für ein Windrad nichts zu tun. Es gibt wahrscheinlich momentan keine andere Fläche , die sich hierfür eignet. Ich bin Neukirchner Bürger und würde mich dafür entscheiden.

  • 29
    15
    LukeSkywalker
    15.07.2021

    ich würde den Bestattungswald bevorzugen-

    mir erschließt es sich nicht was abholzen und versiegeln einer Fläche für Fundamente von Windrädern mit Klimaschutz zu tun haben

  • 16
    25
    Lexisdark
    15.07.2021

    Na klar, alles Zufall, dass zur erteilten Genehmigung vom Landratsamt plötzlich eine Sperre der Gemeinde erfolgt. Und natürlich mit der halbgaren Idee eines Friedhofes. Welch ein Zufall.