Corona im Erzgebirge: Landrat offen für Ausgangs-Beschränkungen

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Die Gesundheitsämter des Erzgebigskreises haben zum einen mit einem Rückstau an Meldungen neuer Corona-Fälle zu kämpfen, zugleich mangelt es an Kapazitäten zum Testen.


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77 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 10
    5
    tbaukhage
    12.11.2020

    @JochenV: Ich hatte schonmal um eine Erklärung gebeten (leider erfolglos), wie man mit der Steigerung des Testzahlen von 6,6% eine Steigerung der Fallzahlen von 50% erklären kann. Beide Zahlen beziehen sich auf die vergangenen fünf Wochen.

  • 9
    15
    gelöschter Nutzer
    12.11.2020

    Zum methodisch klaren Denken gehört auch das Denken in Zusammenhängen. So könnte man auf die Idee kommen, die aktuelle Zeitreihe der mit Corona infizierten Intensivpatienten aus dem Intensivregister, die seit 1.10. stark ansteigt (von 362 auf 3186 = 880%) mit dem Zeitverlauf der 7-Tage-Inzidenz, die seit 1.10. ebenfalls stark ansteigt (von 15 auf 139 = 926%) in Korrelation zu setzen. Möglicherweise fällt dann auf, dass das eine mit dem anderen in irgendeiner Form zusammenhängen muss. Daraus könnt man sogar die kühne Prognose wagen, dass bei noch weiter steigender Inzidenz auch die Anzahl der Intensivpatienten wächst. Genial, nicht wahr?

  • 12
    13
    Mildenauer
    12.11.2020

    @larifari. Da ist schon ne Menge Slapstick dabei. Das Schütteln der Hände ist im Erzgebirge eine alte Tradition und ist im restlichen Deutschland und der übrigen Welt schon seit Generationen nicht mehr üblich. Daher die vielen Infizierten hier im Erzgebirge. Aber es kann natürlich auch an den ballermannartigen Menschenaufläufen hier im Erzgebirge nach 21:00 liegen. Slapstick!!!

  • 4
    13
    Lola
    12.11.2020

    Ich verstehe bloß nicht so ganz. Warum keiner über Görlitz redet?????
    Da hätten wir Höhe Infektionszahlen und die Tatsache, dass Deutsche noch zwecks tanken und Zigaretten über die Grenze dürfen.

    Ausgangssperre nach 21:00 Uhr würde mich wie die meisten Menschen bestimmt nicht anheben bzw. in den Alltag einschränken. Ich kenne nur eine Tschechin, die nach 21:00 Uhr in der Dunkelheit einen Spaziergang will/ vermisst.

  • 36
    4
    larifari
    12.11.2020

    @Gegs... dem kann ich nur zustimmen. Welchen Unmengen von Wählern hat den Frank Vogel (CDU) das letzte Mal in solchen Mengen Hände auf der Straße nach 21.00 Uhr schütteln müssen, dass jetzt eine nächtliche Ausgangssperre das letzte Mittel zur Eindämmung der Pandemie sein soll. Junge, Junge, Junge...

  • 22
    16
    JochenV
    12.11.2020

    Wenn wir nicht methodisch klar die Infektion mit dem Virus von der Erkrankung durch den Virus unterscheiden, kommen wir in unserer Vorstellungswelt und dann mit unseren Maßnahmen tatsächlich in Teufels Küche. Dazu brauchts nicht einmal einen Anstieg des Ansteckungsgrads der Bevölkerung ---angegeben in gefundenen angeblich positiven Tests pro Testanzahl--- : Die praktizierte willkürliche Aufaddierung der durch höhere Testdichte auch mehr gefundenen "positven" Tests in ihrem absoluten Ausdruck einfach auf die Bevölkerungszahl --ohne dass eine größerer Ansteckungsgrad vorliegen muss-- erzeugt die somit falsch indizierte Inzidenz-Zahl, und die ist bei höherer Testdichte immer für einen Schockeffekt gut. Deshalb sollten wir als erstes unser Handwerkszeug in Ordnung bringen und die Inzidenzzahl in ihren funktionellen Zusammenhang stellen: Zur Anzahl der dafür aufgewendeten Tests. Man darf annehmen, dass mit der dann möglichen realistischen Sichtweise niemand mehr die nerven verlieren brauch

  • 68
    15
    Gegs
    12.11.2020

    Offen für eine nächtliche Ausgangssperre bin ich auch. Wie die meisten Menschen, die keine triftigen Gründe haben, liege ich da in meinem Bett und schlafe.

    Ich glaube deshalb nicht, dass die nächtliche Ausgangssperre zu einer wesentlichen Kontaktreduzierung, welche notwendig ist, führt.