Erzgebirger macht mit seiner Liebe zur Heimat Mode

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Marcel Becher gestaltet Kleidungsstücke und verkauft sie mit seinem eigenen Label Arzgebirg Lifestyle. Angefangen hat alles mit Caps. Welches Ziel hat er sich als nächstes gesteckt?

Lößnitz/Aue.

Ein Auer will mit seinem Modelabel Arzgebirg Lifestyle Tradition und Moderne verbinden. "Ich habe diesen Namen gewählt, um einen Wiedererkennungswert zu haben", erzählt Marcel Becher, der das Label im Juli 2020 gründete. Sein Angebot umfasst Babybodys, Regenjacken, Hoodies, Basecaps, Damenkleider und Oversize-T-Shirts. Außerdem sind Holzschneidebretter, Liegestühle, Tassen, Gürteltaschen und Schuhbeutel erhältlich. "Am beliebtesten sind mit Abstand T-Shirts, Caps und Kleider", erzählt der 35-Jährige.

Seine Artikel sind im Sportfachgeschäft 321sport UG in Lößnitz erhältlich, wo er als Verkäufer arbeitet. Weil der Platz dort knapp wird, möchte Marcel Becher bald einen eigenen Laden eröffnen. Mehr als die Hälfte seiner Ware verkauft er allerdings in seinem eigenen Onlineshop. Manche der Bestellungen liefert er sogar selbst aus.

Die T-Shirts kauft Marcel Becher als Rohlinge ein, die er selbst bedruckt. Alle anderen Produkte lässt er von Unternehmen im Erzgebirge veredeln. Er hat nur wenig fertige Ware auf Lager. Das liegt daran, dass er einen Großteil individuell herstellt. "Meine Kunden wissen das zu schätzen. Nichts ist mir wichtiger als ihre Zufriedenheit und die Nähe zu ihnen", erklärt der Auer. Zu seinen Stammkunden gehört unter anderem Kevin Roch, der Kapitän des EHV Aue.

Marcel Becher träumte schon seit langer Zeit davon, eigene Caps zu entwerfen. Bei der Gründung im Juli 2020 sollte Arzgebirg Lifestyle eigentlich ein Caplabel werden. Kurz darauf ließ er für ein Fotoshooting Shirts mit dem Schriftzug seines Labels erstellen. Anschließend zeigten viele Kunden auch Interesse daran. Weil er ihnen aber nicht sagen wollte, dass sie eigentlich nur für das Fotoshooting entworfen wurden, machte er das geplante Caplabel kurzerhand zu einem Modelabel. "Es wäre ein Traum für mich, irgendwann von meinem Label leben zu können. Es gibt nichts Schöneres, als das zu machen, was man liebt", sagt er. www.arzgebirglifestyle.de

Das könnte Sie auch interessieren

00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.