Erzgebirgsbahn von Streik betroffen

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Züge verkehren im Zwei-Stunden-Takt auf der Strecke zwischen Zwickau und Johanngeorgenstadt

Aue/Schwarzenberg.

Erneut war auch die Erzgebirgsbahn am Montag vom Streik der Lokführergewerkschaft GDL betroffen. So fuhren die Züge auf der Strecke zwischen Zwickau und Johanngeorgenstadt (RB 95) nur im Zwei-Stunden-Takt. Damit musste jeder zweite Zug aufgrund des Streiks ausfallen. "Noch bis Dienstagmittag werden die Einschränkungen gelten, dann soll wieder im Stunden-Takt gefahren werden", erklärte der Sprecher der Erzgebirgsbahn, Lutz Mehlhorn.

Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen legten die in der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer organisierten Eisenbahner ihre Arbeit nieder. "Aufgrund der sehr kurzen Vorlaufzeit bedeutet das für uns einen großen Dispositions- und Informationsaufwand", so Mehlhorn. Denn es muss nicht nur ein Ersatzfahrplan aufgestellt werden, sondern auch die Fahrgäste müssen informiert werden. Während auf der Strecke Chemnitz - Cranzahl wegen des Streiks einzelne Züge ausfielen, war die Linie Chemnitz - Olbernhau nicht betroffen. (tjm)

www.bahn.de/aktuell

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