Häftlinge auf einem Todesmarsch, das Bild entstand im April 1945.
Häftlinge auf einem Todesmarsch, das Bild entstand im April 1945. Bild: mauritius images/CBW/Alamy/Alamy Stock Photos
Aue
Projekt im Erzgebirge will Todesmarsch vorm Vergessen bewahren

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Um Gräuel zu vertuschen, schickten die Nazis zu Ende des Zweiten Weltkrieges tausende Häftlinge auf sogenannte Todesmärsche. Einer führt von Mülsen St. Jacob nach Wolfsgrün ins Erzgebirge. 80 Jahre danach soll auf besondere Weise an ihn erinnert werden.

Gedenksteine für die Opfer von Gräueltaten im Zweiten Weltkrieg gibt es auch hierzulande viele. Doch, wer besucht sie? Und wer setzt sich mit dem auseinander, was darauf geschrieben steht? Weil es kaum noch Zeitzeugen gibt, drohen die Ereignisse von damals in Vergessenheit zu geraten. Dem will ein Projekt gegenwirken, bei dem sechs Kommunen aus...
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