TK100 steht für „Triebkopf 100“. Das klingt gewöhnlich, aber eigentlich ist es ein Roboter für die Feldarbeit. Auf dem Bild: Konstrukteur Jonathan Kress, Geschäftsführer Hendryk Eidam und Marketingmanager Sebastian Lenz (v.l.).
TK100 steht für „Triebkopf 100“. Das klingt gewöhnlich, aber eigentlich ist es ein Roboter für die Feldarbeit. Auf dem Bild: Konstrukteur Jonathan Kress, Geschäftsführer Hendryk Eidam und Marketingmanager Sebastian Lenz (v.l.). Bild: Georg Dostmann
Aue
Säen, Düngen, Mähen: Landmaschinenbauer aus dem Erzgebirge will Roboter aufs Feld schicken

Sieht so die Zukunft der Landwirtschaft aus? Die Lößnitzer Firma Eidam baut einen Roboter, der fast alle Arbeiten auf der Scholle selbständig erledigen kann. Und er bremst sogar für Rehkitze.

Die Maschine sieht aus wie ein halbierter Traktor, und was man für das Heck hält, ist in Wirklichkeit vorne. Ihre Erfinder sprechen mit leichtem Understatement von einem „Triebkopf“, weil die Maschine ein Dutzend verschiedene Geräte antreiben kann. Aber eigentlich ist sie ein ziemlich cooler Roboter. Oder na ja, sie soll es einmal werden,...
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