Nicht immer geht es so friedlich zu: Der Ukrainehelfer Silvio Uhlig (zweiter von links) beim Essen mit ukrainischen Kämpfern. Der Erzgebirger trägt bei seinem Besuch im Kriegsgebiet auch eine Kalaschnikow zur Selbstverteidigung und eine schusssichere Weste.
Nicht immer geht es so friedlich zu: Der Ukrainehelfer Silvio Uhlig (zweiter von links) beim Essen mit ukrainischen Kämpfern. Der Erzgebirger trägt bei seinem Besuch im Kriegsgebiet auch eine Kalaschnikow zur Selbstverteidigung und eine schusssichere Weste. Bild: Sammlung Silvio Uhlig
Stollberg
Mit Hilfsgütern in die Ukraine, mit Kriegseindrücken zurück: Ein Erzgebirger auf Frontbesuch

An das Artilleriefeuer kann man sich nur schwer gewöhnen, sagt Silvio Uhlig aus Auerbach. Mit seiner ukrainischen Frau Lesia besuchte er die Verwandten in der Nähe von Tscherkassy. Doch diesmal wollte er die mitgebrachten Hilfsgüter in Kupjansk abliefern - also direkt an der Front.

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