Nicht immer geht es so friedlich zu: Der Ukrainehelfer Silvio Uhlig (zweiter von links) beim Essen mit ukrainischen Kämpfern. Der Erzgebirger trägt bei seinem Besuch im Kriegsgebiet auch eine Kalaschnikow zur Selbstverteidigung und eine schusssichere Weste.
Nicht immer geht es so friedlich zu: Der Ukrainehelfer Silvio Uhlig (zweiter von links) beim Essen mit ukrainischen Kämpfern. Der Erzgebirger trägt bei seinem Besuch im Kriegsgebiet auch eine Kalaschnikow zur Selbstverteidigung und eine schusssichere Weste. Bild: Sammlung Silvio Uhlig
Stollberg
Mit Hilfsgütern in die Ukraine, mit Kriegseindrücken zurück: Ein Erzgebirger auf Frontbesuch

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An das Artilleriefeuer kann man sich nur schwer gewöhnen, sagt Silvio Uhlig aus Auerbach. Mit seiner ukrainischen Frau Lesia besuchte er die Verwandten in der Nähe von Tscherkassy. Doch diesmal wollte er die mitgebrachten Hilfsgüter in Kupjansk abliefern - also direkt an der Front.

"Wir müssen jetzt richtig schnell fahren. Im nächsten Dorf sitzen die Russen - und die Scharfschützen könnten uns sehen", sagt Andrej. Das nächste Dorf - es ist knapp 1500 Meter Luftlinie entfernt. Wie es sich anfühlt in direkter Frontnähe, die Geräusche, die Gerüche, vor allem das Gesehene, das muss Silvio Uhlig aus dem erzgebirgischen...
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