Kunstsammlungen-Direktor Bußmann hat Werkverzeichnis vorgestellt

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Chemnitz.

Frédéric Bußmann, Generaldirektor der Kunstsammlungen Chemnitz, und Herausgeber Thomas Weckerle haben am Mittwochabend vor etwa 70 Gästen den ersten Band des Werkverzeichnis von Michael Morgner vorgestellt. Der jetzt im Verlag Hatje Cantz erschienene, mehr als 400 Seiten umfassende Band stellt Skulpturen und Gemälde des 1942 in Chemnitz geborenen Künstlers vor. Anhand zahlreicher Abbildungen kann man in dem Verzeichnis den künstlerischen Werdegang Morgners anschaulich nachvollziehen, den Wandel seiner Formen- und Figurensprache, die Entwicklung der Lavagetechnik, die als Markenzeichen moMorgners gilt. Auch der Verbleib vieler Werke wurde dokumentiert.

Die Arbeit an dem Verzeichnis dauerte zwei Jahre, erschwert durch den Umstand, so Thomas Weckerle, dass der Künstler "irgendwie ein Chaot", sei, der nicht alle seine Arbeiten erfasst habe. Das Buch wurde im Rahmen der noch bis zum 31. Oktober in den Kunstsammlungen laufenden Ausstellung "Lebenslinien" präsentiert, die wesentliche Aspekte von Morgners Kunst zeigt. 2024 soll sich ein weiterer Band des Werkverzeichnisses den Zeichnungen Morgners widmen. (mz)

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