Abgedreht: Wie am Smartphone-Set tolle Videos entstehen

Full-HD? Geschenkt. 4K? Ist meist auch kein Problem. Qualitativ können Smartphone-Videos längst überzeugen - was für die eigenen filmischen Fähigkeiten nicht immer gilt. Was sollten Nutzer beachten?

Berlin (dpa/tmn) - Manchmal sind es Kleinigkeiten, die eigentlich gelungene Filmaufnahmen mit dem Smartphone urplötzlich ruinieren. Störende Geräusche oder Schmutz auf dem Objektiv, den man erst hinterher bemerkt, sind nur zwei Beispiele. Deshalb sollte man vor dem Filmen das Telefon in den Flugmodus schalten und die Linse der Kamera säubern, rät das «connect»-Fachmagazin (Ausgabe 10/2020).

Falls möglich, gilt es dann, die Automatikfunktionen der Kamera-App abzuschalten und Schärfe, Belichtung sowie Weißwert manuell zu regeln. Auch wenn man nicht vorhat, einen Spielfilm zu produzieren: Selbst für dokumentarische Kurzaufnahmen lohnt es sich, ein Konzept zu erstellen. Ohne dieses ist es laut den Experten schwierig, Zuschauer länger als drei Minuten bei der Stange zu halten.

Klassisch sei etwa der sogenannte didaktische Dreisatz als Grundlage des Films: Einer Behauptung folgt erstmal eine Gegenbehauptung - und am Ende ein Kompromiss oder auch die eigene Meinung zum Thema. In jedem Fall braucht man einen Blickfang als Einstieg und ein markantes Schlussbild, das den Zuschauern im Gedächtnis bleibt, rät «connect».

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