Mit «Half Life: Alyx» in virtuelle Welten

Gut 16 Jahre nach Veröffentlichung des letzten Spiels aus der «Half Life»-Reihe wagt Hersteller Valve einen großen technischen Sprung: «Half Life: Alyx» ist ein Abenteuer exklusiv für VR-Spieler

Berlin (dpa/tmn) - Als «Half Life» 1998 erschien, definierte es die Genre-Regeln neu. Story, Action und Spielmechanik waren wegweisend. 2020 später macht Entwickler Valve den nächsten Sprung - und bringt «Half Life: Alyx» exklusiv für Virtual-Reality-Brillen. Wieder einmal alles anders.

Die Handlung von «Half Life: Alyx» ist zeitlich zwischen den Ereignissen der Spiele Half-Life (1998) und Half-Life 2 (2004) angesetzt. Die namensgebende Heldin Alyx Vance und ihr Vater Eli leiten den Widerstand gegen die brutale Besatzung der Erde durch die außerirdischen Combine.

Alyx und ihr Vater wurden in die Stadt 17 zwangsumgesiedelt. Seitdem basteln die beiden zusammen heimlich an Waffen und Werkzeugen, mit denen die Menschen der Besatzung durch die Combine ein Ende bereiten sollen.

«Half-Life: Alyx» kann nur mit einer VR-Brille gespielt werden - und ist ein reines Einzelspieler-Abenteuer. Spieler steuern Alyx Vance, die im Gegensatz zu den schweigsamen Spielhelden der vergangenen «Half Life»-Teile sprechen kann. Spieler müssen mit der Umgebung interagieren, die virtuelle Welt erkunden, sich in Kämpfen beweisen und knifflige Rätsel lösen.

Für Besitzer der VR-Brille Valve Index ist «Half Life: Alyx» kostenlos. Darüber hinaus ist das Spiel kompatibel mit den VR-Brillen HTC Vive, den Windows-Mixed-Reality-Brillen, Oculus Rift und Oculus Quest. Das VR-Abenteuer erscheint für PC für rund 45 bis 50 Euro.

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