Notruf-Ausfall: Alternativnummern für 110 und 112 speichern

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Mit Netz und doppeltem Boden? Eher nicht: In Deutschland gab es im Herbst bereits zwei überregionale Ausfälle der Notrufnummern. Höchste Zeit, sich einen doppelten Boden fürs Telefonnetz einzurichten.

Berlin (dpa/tmn) - Sicher ist sicher: Um auch bei einem Ausfall der 110 oder 112 schnell Hilfe rufen zu können, ist das Speichern von Ersatz-Notrufnummern im Smartphone sinnvoll. Allerdings muss man mögliche Nummern-Alternativen für seinen Wohn- oder Aufenthaltsort genau recherchieren, erklärt das Telekommunikationsportal «Teltarif.de».

In vielen Kommunen sei beispielsweise die Rettungsleitstelle des Deutschen Roten Kreuzes unter der jeweiligen Ortsvorwahl gefolgt von der 19222 erreichbar, so das Portal. Aber wie gesagt: Diese Nummer ist nicht in jedem Ortsnetz geschaltet. Also vorher informieren. Teils sind die Leitstellen für Rettungsdienst und Feuerschutz auch auf Kreisebene organisiert.

Und was ist mit der 110-Alternative? Die örtlich zuständigen Dienststellen der Polizei sind telefonisch ebenso auf anderen Wegen erreichbar, ihre Nummern aber in jedem Ort unterschiedlich, heißt es weiter. Da helfe etwa das gute alte Telefonbuch weiter.

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