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Gornau muss Kita-Anbau verschieben

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Investitionen fließen in Straßenbau

Gornau.

Die Bemühungen der Gemeinde Gornau, Fördermittel für einen Anbau an den Kindergarten in der Chemnitzer Straße zu bekommen, sind vorerst gescheitert. Die Verwaltung hatte auf einen 90-prozentigen Zuschuss aus einem zeitlich befristeten Förderprogramm gehofft, ist aber laut Bürgermeister Nico Wollnitzke (CDU) beim Ranking nicht berücksichtigt worden. Nun gelte es, neue Förderquellen zu finden. Das auf 1,2 Millionen Euro geschätzte Projekt könne dieses Jahr aber nicht mehr umgesetzt werden.

150.000 Euro sieht der Etat zudem für den Ankauf von drei Grundstücken für die Kita-Erweiterung vor - das entspricht einer Fläche von etwa 4000 Quadratmetern. Das Grundstücksgeschäft soll dieses Jahr über die Bühne gehen. Auch für den Kindergarten in Dittmannsdorf sind im Haushalt Mittel geplant. Drei Kleingärten im Umfeld, die sich seit zwei Jahren im Eigentum der Kommune befinden, sollen umgestaltet und mit Spielgeräten bestückt werden. Dafür und für die Geländeprofilierung sind 120.000 Euro veranschlagt. Voraussichtlicher Baubeginn ist laut Nico Wollnitzke im Juli.

Für den Ausbau der Chemnitzer Straße sieht der Etat eine weitere Kreditaufnahme über eine halbe Million Euro vor. Doch auch daraus wird vorerst nichts. Mit Fördergeld für den letzten Abschnitt rechnet Bürgermeister Wollnitzke inzwischen frühestens im Jahr 2023.

2,8 Millionen Euro sollen zudem in Witzschdorf in den Straßenbau fließen. Zunächst ist für dieses Jahr der Bau der oberen Zufahrt zum Gewerbepark geplant. Im kommenden Jahr will die Gemeinde dann die untere Zufahrt der Witzschdorfer Hauptstraße in Angriff nehmen.

Die Sanierung der Zschopaubrücke mit einer Fahrbahnverbreiterung ist erst in den Jahren 2023/24 vorgesehen. Allein dafür sind 2,1 Millionen Euro veranschlagt. Gebaut wird nur, wenn es Fördermittel gibt. (mik)

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