DRK-Kreisverbände Freiberg und Rochlitz fusionieren

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Die Zusammenarbeit gibt es seit Jahren: Nun verschmelzen die Kreisverbände. Die Geschäftsstellen in Freiberg und Rochlitz bleiben bestehen.

Freiberg.

Die Kreisverbände Freiberg und Rochlitz des DRK gehen künftig einen gemeinsamen Weg. "Im Juli haben die beiden Verbände ihre Fusion beschlossen", sagte Chris König, der als gemeinsamer ehrenamtlicher Präsident eingesetzt wurde. Derzeit werde die Verschmelzung der zwei Verbände rechtlich auf den Weg gebracht.

Schon seit Jahren gibt es nach seinen Worten eine Zusammenarbeit der und sinnvolle Synergien. "Die Gespräche über eine Fusion laufen schon seit 2017", sagt der Präsident. Ziel sei es, eine starke Gemeinschaft für die Menschen im Landkreis Mittelsachsen zu schaffen, die in ihrer Größe und Einsatzstärke einzigartig sei. "Zu unseren Herausforderungen zählen weiterhin das Stärken unserer Außenwahrnehmung. Außerdem geht es darum, haupt- und ehrenamtliches Personal zu gewinnen", heißt es dazu von Simone Röstel, DRK-Sprecherin des Kreisverbandes.

Als weiteren wichtigen Aspekt beschreibt sie "die Sicherung der Finanzierung unserer Arbeit und die Digitalisierung". Mit der Fusion ergeben sich nach Einschätzung der bislang zwei Kreisverbände es Synergien in verschiedensten Bereichen: "Ganz gleich, ob Mitarbeitergewinnung, Betriebliches Gesundheitsmanagement, IT oder Datenschutz", erklärt die DRK-Sprecherin. Ebenso versprechen sich die Mitarbeiter in der Aus- und Fortbildung innerhalb der Ersten Hilfe noch größere Erfolge.

Weiterhin sei es durch eine digitale Arbeit in den administrativen Abteilungen trotz der räumlichen Distanz möglich, sich zu vernetzen und untereinander abzustimmen. In der gemeinsamen Arbeit sei das sinnvoll und vor allem notwendig. Trotz der Fusion sollen die beiden Geschäftsstellen mit ihren hauptamtlichen Mitarbeitern bestehen bleiben und ihre Tätigkeit fortsetzen. Auch die Strukturen würden jeweils erhalten bleiben.

Im Kreisverband Freiberg sind gegenwärtig etwa 350 Mitarbeiter tätig, im Rochlitzer DRK rund 200 Mitarbeiter. Hinzu kommen insgesamt etwa 500 Ehrenamtler. Laut Chris König hat das DRK in beiden Kreisverbänden zusammen etwa 6000 Mitglieder.

Der bis zur nächsten Wahl gemeinsame Präsident der fusionierten Kreisverbände Chris König arbeitet ehrenamtlich. Der promovierte Facharzt für Radiologie betreibt als niedergelassener Mediziner in Rochlitz eine Praxispartnerschaft mit Standorten in Mittweida, Zschopau, und Olbernhau. Mitglied im DRK ist der 47-Jährige seit 1997. "Ich kam damals während meines Zivildienstes und während des Studiums zum DRK und bin dabeigeblieben", sagte er. In der Vergangenheit sei er unter anderem als Lehrbeauftragter in der Erste-Hilfe-Ausbildung im Kreisverband Rochlitz tätig gewesen. Seit 2003 gehört er dem Vorstand an, seit 2016 ist er dessen Präsident in Rochlitz.

Das könnte Sie auch interessieren

00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.