Ende nach 323 Jahren: Feuerwerkshersteller Weco in Freiberg schließt

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Der Kampf um das hiesige Werk des Feuerwerksherstellers ist verloren. Doch für gekündigte Mitarbeiter scheint es Zukunftschancen zu geben.


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1212 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 8
    11
    Zeitungss
    30.12.2021

    @Hinterfragt: Sie wissen aber schon, um was es eigentlich geht ??? Jeder, der Miese macht, wird auf meinen Beitrag mit ROT reagieren, was auch für mich vorhersehbar ist. Ich gehöre nicht der Unternehmerschaft an und deshalb verwundert mich die Reaktion auf meine Zeilen nicht. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die von mir mehrmals ins Spiel gebrachte Arbeitslosenversicherung für Unternehmer. Die rote Farbe für die Bewertung ging schon aus, wie man nur auf so einen Gedanken kommen kommen kann. Der Steuerzahler regelt das viel besser und der regt sich auch nicht, noch nicht. Der Normalbürger fragt sich schon, für wen die gelegntlich ins Spiel gebrachte Bananenrepublilk zutrifft. Wie sagte heute ein Sprecher der Unternehmervereinigung so treffend, Mindestlohn geht gar nicht, warum nicht, darf jeder selbst nachdenken, bevor es wieder ROT wird.

  • 20
    3
    LukeSkywalker
    30.12.2021

    ach Leute muss das sein kurz vor Jahresende sich so selbst auseinander zu nehmen ?
    das in diesem Staate so einiges nicht läuft wie es sollte (möglich wäre) ist jedem klar da sind zu viele Selbstdarsteller in führenden Funktionen egal ob Kommune/Land oder Bund bis hin zur EU leider

    auch von mir
    "guten Rutsch" in 2022 und Gesundheit

  • 19
    13
    Hinterfragt
    30.12.2021

    Nun @Zeitungss, die Politik hat mit dem Verbot nun schon in 2. Folge in die Firmen eingegriffen, somit ist sie auch für den daraus entstandenen Schaden verantwortlich.
    Ist genau wie mit dem Hickhack um die Weihnachtsmärkte in Sachsen.
    Das das Steuergelder sind ist natürlich klar und lässt sich leider nicht vermeiden, denn das ist nun mal die Einnahmequelle des Staates.

    "...was ein Grund für das Böllerverbot ist. ..."
    Das ist nur eine Nebelkerze!
    Autofahren, Radfahren, Spazierengehen, Joggen, Treppensteigen, usw. sind auch nicht verboten und könnten ebenfalls in die Notaufnahme führen.

    Zudem ist das "Böllern" ja auf privaten Grund erlaubt - Ach Ja, da kann dann ja keinerlei Unfall passieren ...


    @MuellerF:
    "Hätte, hätte Fahrradkette"
    War sie aber eben nicht.

    Und was das wirtschaftlich tot zu dieser Zeit betrifft, hätten Sie sich mal die Boom-Ausstellung im Audi-Bau Zwickau ansehen sollen (u.a. Thema Treuhand und Verscherbeln).

  • 9
    20
    Zeitungss
    30.12.2021

    @Hinterfragt: Eine Frage noch zu Ihrem ersten Beitrag. Sollte die Landesregierung (letztlich der Steuerzahler) etwa die Geschicke in die Hand nehmen ??? Es käme unserer guten alten Planwirtschaft gleich, Ergebnisse sind sicherlich noch in Erinnerung. Ist die Bundes- und Landesregierung mit ihren selbst gestecken Zielen schon hoffnungslos überfordert, in Entscheidungen von Firmen einzugreifen, halte ich für Wunschdenken. Hinzu kommt, dass die Produke nicht gerade zur Grundversorgung gehören, sondern zu dem Sortiment gehören, was zZ absolut nicht gebraucht wird. Von einigen Ausnahmen abgesehen, welche die gegenwätigen Zustände im Gesundheitswesen noch immer nicht mitbekommen haben, was ein Grund für das Böllerverbot ist.

  • 18
    6
    Zeitungss
    30.12.2021

    Einigen Teilnehmern hier ist sicherlich entfallen, dass sich das gegenwärtige System (soziale) Marktwirtschaft nennt. Was hier abgeht, gab es unter diesem System schon tausendfach und wird es auch weiterhin geben. Die Gewerkschaften handeln in der Regel einen Sozialplan aus, von denen auch Nichtmitglieder profitieren, bevor die Beschäftigten seitens der Firma ganz ins Bodenlose fallen.
    Demnach wird es auch in Zukunft lauten, was sich nicht rechnet, kommt weg. Mehr ist zu dieser Verfahrensweise nicht zu sagen.

    Allen Teilnehmern hier einen guten Rutsch in ein besseres Jahr 2022 und leibt gesund !

  • 11
    22
    MuellerF
    30.12.2021

    @Hinterfragt: Sie sprachen doch selbst von der FIRMA, die angeblich "an die Wand gefahren" wurde. Der VEB war zur Zeit seiner Privatisierung bereits wirtschaftlich tot, insofern hätte die Tradition des Standortes (!) bereits da zu Ende sein können.

    Die Firma Weco besteht indes weiterhin, die Freiberger Produktionskapazitäten werden in andere Standorte ausgelagert - von Insolvenz o.ä. keine Spur.
    Die Entscheidung der Firma zu diesem Vorgehen war nicht politischer, sondern betriebswirtschaftlicher Natur. Fazit: Ihre Darstellung verdreht die Tatsachen!

  • 26
    11
    klapa
    30.12.2021

    Ja, @Paral, die Regierungsmitläufer haben im Momet offenbar die Oberhand. Es interessiert sie nicht, wenn kleine Firmen sinnlos gegen die Wand gefahren werden, solange es sie nicht betrifft.

    Wo gehobelt wird, da fallen eben Späne.

    Ob all das, was die Bürger auszutehen haben, von Intelligenz und strategischer Planung geprägt ist, ist nicht wichtig und wird schon gar nicht mehr erfragt.

  • 22
    11
    Hinterfragt
    30.12.2021

    "VEB Pyrotechnik Silberhütte Freiberg
    Die als Pulvermühle entstandene Fabrik in Freiberg existiert seit 300 Jahren. 1991 kam sie im Zuge der Privatisierung zur WECO Pyrotechnische Fabrik GmbH."

    Nun, nur weil diese Firma durch WECO übernommen wurde, hat das nichts mit dem Bestehen dieser Firma zu tun.

    Also schön den Ball flach halten, was Falschbehauptungen und Kommentarregeln betrifft @MuellerF!

  • 13
    23
    MuellerF
    30.12.2021

    @paral: Auch Sie sind offenbar falsch oder unzureichend informiert:

    Die zuständige Gewerkschaft hat es geschafft, für das Personal des Freiberger Standortes einen Sozialplan auszuhandeln- u.a. die Übernahme in andere Firmenteile.
    Auch das steht im Artikel!

  • 11
    24
    MuellerF
    30.12.2021

    @Hinterfragt: Die Firma Weco war / ist in Freiberg erst seit 35 Jahren ansässig, wie der Artikel verrät. Die Firma selbst existiert erst seit 1948.
    Davon abgesehen ist nicht die Firma als solche "an die Wand gefahren" worden, sondern der Standort Freiberg wurde von dieser selbst geschlossen.

    Gesprächsangebote zum Erhalt des Standorts aus der Landes- & Lokalpolitik LEHNTE die Geschäftsführung AB!

    Siehe hier: https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/chemnitz/freiberg/kritik-schliessung-feuerwerk-hersteller-weco-100.html

    Also gleich 2 Falschaussagen in einem Satz Ihres Kommentars, der darum laut der hiesigen Kommentarregeln eigentlich gar nicht hätte veröffentlicht werden dürfen!

  • 24
    13
    paral
    30.12.2021

    Da sage noch einer, die Politik sei unfähig! Innerhalb kürzester Zeit ist es gelungen, eine ganze Branche fast plattzumachen. Und kein Wirtschaftsverband, keine Gewerkschaft hat auf den Tisch gehauen, das ist das Betrüblichste an der Sache., alle machen mehr oder weniger mit, ohne den Mund aufzumachen. Wenn "Corona" ausgewrungen und vergessen ist, wird die Tradition des Feuerwerks zu Silvester nicht wiederbelebt werden, da wette ich eine Kugel Speiseeis.

  • 30
    13
    Hinterfragt
    30.12.2021

    "...beendet zugleich eine 323-jährige Tradition, denn seit 1698..."

    Dagegen stehen keine 2,5 Jahre der sächs. Landesregierung, in denen diese die hundertjährige Traditionsfirma und heutigen Weco-Werksteil, innerhalb eines Jahres, gegen die Wand fahren ließ...

    DANKE!!!

    Warum hat man eigentlich vergessen das Glatteis letztens zu verbieten, da sind sicherlich mehr ins Krankenhaus eingeliefert worden, als durch den Gebrauch von Feuerwerkskörpern.